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Italien will Flughafensystem rationalisieren

Die Regierung hat eine Liste mit 31 Flughäfen vorgelegt, die von nationalem Interesse sind und daher mit öffentlichen Infrastrukturinvestitionen gefördert werden sollen.

Damit soll das Netz aus 112 teils auch kleineren Flugplätzen rationalisiert werden. Neue Flughäfen sollen in den nächsten Jahren aber nicht errichtet werden und die Pläne für den Bau neuer Anlagen in Viterbo nördlich von Rom und im süditalienischen Caserta bei Neapel wurden vorerst eingefroren.

Ein Großteil der kleineren Flughäfen, an denen sich der Staat beteiligt, soll privatisiert oder unter Aufsicht von Lokalverwaltungen gestellt werden. Die 31 Flughäfen der Liste wurden aufgrund der Bedeutung und des Verkehrs aufgelistet. Zehn gelten wegen ihrer Größe auf europäischer Ebene als strategisch besonders wichtig. Dabei handelt es sich um die Flughäfen Bergamo, Bologna, Genua, Mailand Linate, Mailand Malpensa, Neapel, Palermo, Rom Fiumicino, Turin und Venedig. Hinzu kommen noch 13 Flughäfen mit mehr als einer Mio. Passagiere im Jahr. Sechs weitere Flughäfen zählen mehr als eine halbe Mio. Passagiere. (red)





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