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Lufthansa droht ein dreitägiger Piloten-Streik

Die Vereinigung Cockpit hat für die Zeit von 2. bis 4. April 2014 einen dreitägigen Streik der Piloten bei Lufthansa, Germanwings und Lufthansa Cargo an allen deutschen Flughäfen angekündigt.

Mit der Arbeitsniederlegung will die Gewerkschaft den Druck in den seit zwei Jahren andauernden Tarifverhandlungen erhöhen, nachdem zuletzt alle Verhandlungsgespräche ergebnislos zu Ende gegangen waren. Hunderte annullierte Flüge und extreme Verspätungen werden befürchtet.

Lufthansa hat die Vereinigung Cockpit mittlerweile aufgefordert, so schnell wie möglich die gemeinsamen Gespräche wieder aufzunehmen. „Wir haben noch viereinhalb Tage Zeit, den Schaden für unsere Kunden abzuwenden, der durch den angekündigten Streik entstehen würde“, erklärt Dr. Bettina Volkens, Vorstand für Personal und Recht der Deutschen Lufthansa AG.

Gleichzeitig arbeitet die Airline mit Hochdruck daran, die Auswirkungen eines Streiks für ihre Kunden so gering wie möglich zu halten. „Wir werden alles tun, damit die betroffenen Kunden bestmöglich betreut werden. Überall dort, wo es möglich ist, werden wir alternative Reisemöglichkeiten anbieten“, so Volkens.

Lufthansa wird ihre Kunden auf jeden Fall rechtzeitig über Einzelheiten zu Flugstreichungen, Umbuchungsmöglichkeiten und alternativen Reisemöglichkeiten auf www.LH.com informieren. Kunden, die ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, informiert das Unternehmen zusätzlich per E-Mail und SMS über Änderungen für ihren Flug.

„Wir sind zu jeder Zeit bereit, die Gespräche fortzusetzen und haben durch ein neues Angebot zum Vergütungstarifvertrag und das Angebot zum zukünftigen vorzeitigen Ausscheiden aus dem Flugdienst Verhandlungsgrundlagen geschaffen. Mit dem guten Willen aller Beteiligten sollte es uns gelingen, einen Streik abzuwenden“, betont Volkens. (red)





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