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Kempinski will in Nordkorea einsteigen

Der Luxushotelkette Kempinski hat das weltweit höchste Hotelgebäude im kommunistischen Nordkorea ins Visier genommen.

Über den Betrieb eines Hotels in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang verhandle zurzeit das Unternehmen Key International Hotels Management, ein Joint Venture zwischen Kempinski und einem chinesischen Partner, wie die Sprecherin von Kempinski Hotels, Kerstin Heinen, Ende letzter Woche bestätigte.

Bei den Gesprächen geht es um den Einzug in das 105-stöckige, pyramidenförmige Ryugyong-Hotel, das Nordkorea bereits in den 80er-Jahren zu bauen begonnen hatte und dass als ein neues Wahrzeichen der Stadt gelten sollte. Das Hotel solle im Juli oder August des nächsten Jahres teilweise geöffnet werden, zitierte die Finanznachrichtenagentur Bloomberg den Vorstandsvorsitzenden der Kempinski AG, Reto Wittwer.

An Key International Hotels halten Kempinski und die staatliche chinesische Tourismusgruppe BTG jeweils 50%. Kempinski wäre der erste westliche Hotelbetreiber in Nordkorea. Kempinski wolle das Hotel managen, während das ägyptische Unternehmen Orascom Telecom Media & Technology Holding SAE das Hotel finanzieren wolle, hieß es. Die Arbeiten an dem Gebäude waren aus Geldmangel lange Jahre unterbrochen. (red)





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