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40 Prozent EU-Kofinanzierung für Brenner-Basistunnel möglich

Die EU will nach Angaben von Verkehrsministerin Doris Bures grenzüberschreitende Bahn-Korridore künftig mit 40 Prozent, anstatt wie bisher mit 30 Prozent kofinanzieren.

Davon könnte Österreich beim Brenner-Basistunnel sowie beim baltisch-adriatischen Korridor profitieren, sagte Bures am Donnerstag nach Beratungen der EU-Verkehrsminister in Luxemburg gegenüber der APA. Dies sei ein klares Bekenntnis der EU zu Investitionen im umweltfreundliche Mobilität und "ein Umdenkprozess", sagte Bures. Generelles Ziel der EU-Staaten sei es, den Lärm auf den großen Flughäfen zu reduzieren. Bei den transeuropäischen Netzen hat die EU-Kommission vorgeschlagen, 50Mrd. EUR für die Finanzierungsperiode 2014 bis 2020 bereitzustellen. Für den Ausbau der Infrastruktur bedeute der Vorschlag "einen enormen Schub" und eine Steigerung von bisher 8 Mrd. EUR auf 21,7 Mrd. EUR. Dies sollte dazu beitragen, dass Europa wieder auf Wachstumskurs komme.

Nach Angaben von Bures vereinbarten die EU-Verkehrsminister außerdem eine Lärmreduktion auf Flughäfen, die mehr als 50.000 Flugbewegungen jährlich aufweisen. In Österreich ist davon nur der Flughafen Wien-Schwechat betroffen. Es müsse nach einer Übergangsfrist von vier Jahren zu einer Dezibelreduktion um zehn Dezibel kommen - zuvor waren acht Dezibel in Diskussion. (red)





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