Nur drei von vier Reisenden erhalten ihre e-Visa beim ersten Versuch
Laut dem „Service eVisa Travel Readiness Index füllen drei von vier Reisenden (76%) ihren Antrag auf eine elektronische Reisegenehmigung bereits beim ersten Versuch korrekt aus. Passdaten sind die häufigste Ursache für Korrekturen.

Der Index misst den Anteil der Anträge, bei denen bei der Prüfung durch den Sachbearbeiter keine Korrekturen erforderlich waren. Die Auswertung basiert auf mehr als 10.000 anonymisierten Anträgen für die UK ETA, US ESTA, Canada eTA, New Zealand NZeTA und Australia ETA, die zwischen dem 1. Jänner und 1. September 2026 eingereicht wurden.
Was sind die häufigsten Fehler? Passdaten (Nummer, Ausstellungs- oder Ablaufdatum) machten 31% der Korrekturen aus - gefolgt von der Reihenfolge der Vornamen und Mittelnamen (19%), der Verwechslung von Staatsangehörigkeit und Ausstellungsland des Passes (13%) sowie dem Format des Geburtsdatums (9%).
Reisende aus Singapur sind am genauesten
Diese Angaben sind wichtig, da jede Genehmigung elektronisch mit einem bestimmten Reisepass verknüpft ist. Im US ESTA-System führt ein Fehler in den Pass- oder persönlichen Angaben beispielsweise dazu, dass ein neuer Antrag gestellt und eine neue Gebühr entrichtet werden muss. Am ehesten korrekt werden die Daten dabei von den Reisenden aus Singapur: eingegeben (89,4%) - gefolgt von den Antragstellern aus Japan (88,1%), der Schweiz (86,7%), Dänemark (85,9%) und den Niederlanden (84,2%).
„Die Reisenden, die am besten zurechtkommen, übertragen ihre Angaben Zeichen für Zeichen direkt aus dem Reisepass, mit dem sie reisen werden - und nicht aus dem Gedächtnis", weiß Fred Jordan, Director of Operations bei Service eVisa: „Bei kleinen Details, wie der Reihenfolge der Namen oder der Schreibweise eines Datums, unterlaufen aber selbst erfahrenen Reisenden ab und zu Fehler." (red)



