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Anschlag in Istanbul: A3M beurteilt Sicherheit in der Stadt

Nach der Detonation einer Bombe in Istanbuls Haupteinkaufsstraße Istiklal Caddesi hat die größte Metropole der Türkei mehrere Tote und Dutzende Verletzte zu beklagen. Zu dem Vorfall hat sich nun auch der Krisenexperte A3M geäußert.

|  Istanbul von oben (Turkish Airlines)

In den vergangenen zehn Jahren sei es insgesamt acht Mal zu Anschlägen in Istanbul gekommen, die häufig mit Sprengsätzen durchgeführt wurden. Bei einer Reihe von Anschlägen zwischen 2015 und 2017, für die der IS und ein Ableger der PKK - die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) - die Verantwortung übernahmen, wurden hunderte Menschen getötet oder verletzt.

Während der IS gezielt Touristen auf der Einkaufsmeile Istiklal Caddesi und im Stadtviertel Sultanahmet angriff, waren für die TAK eher Sicherheitskräfte wie Polizisten und Soldaten das Ziel. Besonders schmerzhaft in Erinnerung blieb vielen das Selbstmordattentat am 12. Jänner 2016 nahe der Sultan-Ahmed-Moschee und der Hagia Sophia, bei dem 13 Ausländer getötet und 14 weitere verletzt wurden. Unter den Toten befanden sich zwölf Deutsche.

16 Millionen Einwohner und zwölf Millionen Besucher

Am 10. Dezember 2016 wurden Fußball-Fans des Traditionsclubs Besiktas Istanbul beim Verlassen des Stadions unweit der Istiklal Caddesi von einem Angriff mit einer Autobombe und einem Sprengstoffgürtel überrascht. Er wurde von der TAK ausgeführt und galt den Sicherheitskräften rund um das Stadion. Nähere Informationen zum jüngsten Anschlag finden Interessen auf der sogenannten Event Page von A3M.

Gemessen an seiner Größe mit rund 16 Millionen Einwohnern wird Istanbul von A3M jedoch weiterhin als sichere Stadt eingestuft – sowohl für Geschäftsreisende als auch für Urlauber. „Allein in diesem Jahr haben fast 12 Millionen Menschen Istanbul besucht – ein Vielfaches mehr als im vergangenen Jahr“, weiß Samed Kizgin, Head of Travel Analyst Team bei A3M. (red)





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