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Wieselburg verschiebt die Messe "Bau Energie Wohnen" auf 2022

In Österreich wird gebaut wie schon lange nicht mehr - da bleibt der Branche keine Zeit für Messen. Die Messe Wieselburg hat sich daher entschlossen, die beliebte Bau Energie Wohnen auf 2022 zu verschieben.

|  Die Baubranche boomt (c) pixabay

"Die Baubranche steht sorgenvoll vor zahlreichen Problemen: Lieferschwierigkeiten bei Baumaterialien wie bei Stahl oder Holz, volle Auftragsbücher und die Baukosten gehen durch die Decke", heißt es in einer Aussendung der Messe Wieselburg.

Vor allem das Einhalten von geplanten Terminen und Kostenplänen stelle die Bau- und Sanierungsverantwortlichen vor eine Herkulesaufgabe, angesichts derer das Gewinnen und Beraten neuer Kunden aktuell in den Hintergrund trete.

Nächste Messe-Auflage im Oktober 2022

Aufgrund dieser Marktsituation und der noch immer bestehenden Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Coronavirus-Pandemie hat die Messe Wieselburg daher die "Bau Energie Wohnen 2021" abgesagt. Sie wird nun ihre nächste Auflage von 14. bis 16. Oktober 2022 erleben.

„Wir wollen unseren Besuchern eine umfassende Informationsplattform und den Ausstellern eine Marketingmaßnahme zur Stärkung der Marktposition bieten. Gleichzeitig brauchen wir Planungssicherheit für die Messevorbereitung. Aus heutiger Sicht sind diese Aspekte nicht ausreichend abgedeckt, um eine erfolgreiche Messe zu garantieren“, erklärt Messedirektor Ing. Werner Roher.

Messe-Konzept wird weiter entwickelt

Einige Aussteller hätten schon ihr Interesse am neuen Termin 2022 gezeigt, so Rohrer: „Sobald sich die turbulente Situation im Baubereich beruhigt hat, tritt der direkte Kontakt mit den Kunden wieder in den Fokus der Branche". Einstweilen werde man das Konzept der Messe weiter entwickeln. Der Schwerpunkt der Publikumsmesse soll 2022 verstärkt auf nachhaltige und wertbeständige Rohstoffe, erneuerbare Energien, smarte Lösungen und ein gemütliches Wohnen gelegt werden.

„Wir sehen unsere Aufgabenstellung als Plattform für Aussteller und Kunden gerade in diesem Nachhaltigkeitsfokus“, erklärt Projektleiter Gerhard Blabensteiner: „Energiesparen, nachhaltige Baumaterialien, der Ausstieg aus fossilen Energieträgern, ein massiver Ausbau von Fotovoltaikanlagen, Regenwassernutzung, Fassaden- und Dachbegrünung werden 2022 die relevanten Trends sein, die wir mit unseren Ausstellern und Partnern aufgreifen.“ (red)





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