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Lufthansa macht künftig Mundschutz an Bord zur Pflicht

Ab 8. Juni 2020 sind alle Lufthansa-Passagiere dazu verpflichtet einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Bisher hatte die deutsche Fluggesellschaft ihre Kunden lediglich gebeten, diesen Schutz an Bord zu verwenden.

|  Airbus A320neo (c) Lufthansa

Die neue Maßnahme gilt zunächst nur für Lufthansa, Eurowings und Lufthansa Cityline. Ob sie auch von den anderen Fluglinien der Lufthansa Group übernommen wird, steht derzeit noch nicht fest. Austrian Airlines, SWISS und Brussels würden sie aber "prüfen", heißt es.

Verpflichtend ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes künftig während des Boardings, des Fluges und beim Verlassen des Flugzeugs. Um diese Regelung auch durchsetzen zu können, ändert Lufthansa mit 8. Juni 2020 sogar ihre Allgemeinen Beförderungsbedingungen (ABB). Zur Bedeckung von Mund und Nase können demnach sowohl Alltagsmasken aus Stoff als auch medizinische Schutzmasken verwendet werden.

Von der Verpflichtung ausgenommen sind Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren sowie Personen, denen das Tragen einer Maske gesundheitsbedingt oder aufgrund einer Behinderung nachweislich nicht möglich ist. Zum Verzehr von Getränken und Speisen an Bord, zur Kommunikation mit Gehörlosen und zu Identifikationszwecken kann die Maske vorübergehend abgelegt werden. (red)





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