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Austrian Airlines: CEO rechnet mit einem langen Weg zurück

CEO Alexis von Hoensbroech rechnet fest mit einem Comeback von Austrian Airlines - auch wenn es länger dauern könnte, bis sich die Lage normalisiert. Genau absehbar sei die weitere Entwicklung aber noch nicht.

|  Alexis von Hoensbroech (c) Austrian Airlines / Michèle Pauty

"Es könnte durchaus einige Jahre dauern, bis die Nachfrage wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehrt", sagt von Hoensbroech im Gespräch mit dem Luftfahrtportal Austrianaviation.net. Das Bedürfnis, Menschen zu treffen, bleibe aber.

"Wir werden auch nach der Corona-Krise unsere Grundbedürfnisse behalten - und dazu gehört auch die Mobilität", betont der Austrian-Chef. Auch der Welthandel und die Globalisierung würden nicht abgeschafft.

Viel Unterstützung für Austrian

Austrian Airlines bekomme aktuell viel Zuspruch und Unterstützung in der Bevölkerung und in der Politik. Es würden wohl "einige erkennen, dass es ganz gut ist, eine rot-weiß-rote Airline zu haben, die auch eine Langstrecke aus Wien heraus betreibt", so von Hoensbroech.

Aber je länger die Krise dauer würde, desto mehr Unterstützung werde die Airline auch vom Staat benötigen. Trotzdem ändere das nichts daran, dass die Lufthansa-Tochter nach der Krise weiter ihre strukturellen Probleme angehen müsse, "wie wir es vor der Krise bereits begonnen haben". (apa/red)





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