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Nur noch ein Flugzeug: People’s halbiert die Flotte

Die Fluglinie People’s fokussiert sich künftig ganz auf das bereits etablierte Angebot in St.Gallen-Altenrhein und reduziert dafür die Flotte. Die saisonalen Urlaubsflüge ab Memmingen, Bern, Salzburg und Wien werden nicht mehr angeboten.

Foto: People´s Viennaline
Foto: People´s Viennaline

People’s verbindet vom eigenen Flughafen in St.Gallen-Altenrhein die Regionen Vorarlberg, Ostschweiz und Liechtenstein mehrmals täglich mit Wien und fliegt zusätzlich beliebte Feriendestinationen an. Dafür steht eine Maschine vom Typ Embraer 170 im Einsatz.

Eine zweite Maschine gleichen Typs wurde bisher für saisonale Urlaubsstrecken ab den Flughäfen Memmingen, Bern, Salzburg und Wien verwendet. Die Entwicklung zeige allerdings, dass sich dieses Angebot auf lange Sicht lässt nicht rentabel betreiben lasse, erklärt CEO Thomas Krutzler in einer Aussendung.

Rahmenbedingungen werden anspruchsvoller

Dazu kämen anspruchsvollere Rahmenbedingungen: Ab dem nächsten Jahr reduzieren sich die Kostenbeiträge der Schweiz für die Flugsicherung substantiell. Darüber hinaus laufen politische Diskussionen, welche der elf Schweizer Regionalflughäfen vom Bund künftig noch unterstützt werden sollen.

Es sei nicht auszuschließen, dass auch der Flughafen St. Gallen-Altenrhein von den Kürzungen betroffen sein könnte, so Krutzler. Gleichzeitig sei noch offen, ob und wie weit die kürzlich beschlossene CO2-Abgabe auf Flugtickets tatsächlich erhoben wird und damit die Passagierzahlen negativ beeinflussen wird.

Eine Embraer 170 verlässt die Flotte

Eine der beiden Embraer 170, die derzeit für die Fluglinie im Einsatz sind, wird daher nicht mehr benötigt und gegen Ende dieses Jahres die Flotte verlassen. Von dieser Entscheidung sind fünf Mitarbeiter betroffen, die das Unternehmen verlassen müssen.

"Wir wollen uns finanziell nachhaltig auf die Entwicklungen in unserer Branche einstellen. Von Anfang an war es die Idee von People’s, als regionaler Dienstleister ein stabiler Partner für die heimische Wirtschaft zu sein. Dafür besteht ein ungebrochen grosser Bedarf und darauf werden wir uns in Zukunft konzentrieren. Das Augenmerk gilt nun einzig und allein unserer Hauptverbindung nach Wien und den Urlaubsangeboten ab St. Gallen-Altenrhein". (red)





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