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Europas Fußball-Mannschaften setzen verstärkt auf Privatjets

Die Zeitpläne der Top-Mannschaften im Fußball werden immer komplexer. Einige Teams haben in der Vorsaison mittlerweile sogar Auswärtsspiele auf mehreren Kontinenten. War dabei ein Flugzeug-Charter früher ein Luxus, ist er heute essenziell.

|  Marco Circosta (c) Air Charter Service Germany GmbH

„Wir organisieren jetzt schon seit mehreren Jahren Flugzeug-Charter in der Vorsaison, aber jedes Jahr wird es umfangreicher. Dieses Mal gab es mehrere europäische Top-Mannschaften, die im Juli und Anfang August bis zu sechs Spiele im Ausland bestritten - in den USA, Afrika, Asien und Australien“, berichtet Marco Circosta, Commercial Jet Director bei Air Charter Service Germany.

Die Mannschaften können dabei aus einer ganzen Reihe von Maschinen wählen. „Gerade bei langen Flügen sind Privatjets wie die Boeing 737 VIP, der Airbus A319 VIP oder die B767-300 VIP besonders beliebt, weil sie vollständig mit Business Class Sitzen ausgestattet sind“, so Circosta. Für kürzere Strecken - zum Beispiel bei Auswärtsspielen in der regulären Saison - würde hingegen oft ein kleineres Fluggerät wie eine Embraer 145 bevorzugt.

Bessere Vorbereitung auf das Spiel

Ein Flugzeug zu chartern bedeute, dass die Reisezeit minimiert wird und sich das Team besser auf das Spiel vorbereiten kann. Zudem lasse sich das Catering an Bord auf die besonderen Ernährungspläne der Spieler anpassen, betont Circosta - und das gelte natürlich nicht nur für deutsche Bundesliga-Mannschaften.

Darüber hinaus habe Air Charter Service in diesem Sommer auch kleinere Privatjets für den Sommerurlaub einiger Spieler gechartert - oder auch für Flüge zu den Gesundheitschecks neuer Vereine, für die am Ende der Transferphase stets einige Jets in Bereitschaft stünden.

„Seit der Spielplan für die Saison 2019/2020 verkündet wurde, haben wir bereits für viele deutsche Teams exakte Pläne für die Auswärtsspiele erstellt. Manche haben sogar schon bis in den kommenden April hinein Flugzeuge gebucht“, so Marco Circosta: „Was früher der Mannschaftsbus war, ist heute oft das Mannschaftsflugzeug.“ (red)





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