7 März 2018, 12:08   
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Amadeus und Blacklane schaffen neue Chauffeur-Standards

Amadeus, Blacklane und die Association of Car Rental Industry System Standards (ACRISS) arbeiten künftig zusammen, um das Angebot der Chauffeur-Dienste weltweit vergleichbarer und wettbewerbsfähiger zu gestalten.
Foto: Blacklane

„Die unterschiedlichen Tarife, Service-Angebote und Pakete professioneller Fahrdienste können verwirrend wirken. Beispielsweise gehört für einige Transfer-Anbieter ein Toyota Prius zur Standard-Klasse, für andere zur Business-Klasse. Derartige Unterschiede machen Reisebuchungen zusätzlich komplexer“, weiß Peter Altmann, Head of Amadeus Cars & Transfers.

Das Ziel der neuen Kooperation ist es daher, weltweite Standards für professionelle Chauffeur-Dienste zu schaffen und zu etabliere. Dafür werden sie die sogenannten VDSI-Standards („Vehicle with Driver Service Industry“) einführen. Sie definieren:

  • Service-Kategorien: Standard Class, Business Class und First Class sowie ein repräsentatives Fahrzeug für jede dieser Kategorien;
  • Fahrzeug-Standards: beispielsweise Zahl der Sitzplätze im Fahrzeug und Gepäckvolumen;
  • Festlegung des Angebotsumfangs: Services und Optionen wie Begrüßungsservice, Abholung an beliebigem Treffpunkt, Abholung unter Berücksichtigung möglicher Flugverspätungen;
Normen für Service-Prozesse

Zusätzlich wird die Partnerschaft zwischen Amadeus, Blacklane und ACRISS auch Normen für Service-Prozesse etablieren – für Buchungszeiten, Umbuchungen und Stornierungen, Kleidung und Sprache der Fahrer sowie Wartezeiten für Abholungen an Flughäfen und anderen Orten. All diese Initiativen sollen den Buchungsprozess für Transfers optimieren und vereinfachen.

Blacklane – ein ACRISS-Mitglied seit 2015 – ist der erste Anbieter von Chauffeur-Diensten, der die neuen Standards anwendet. Auch die ACRISS-Mitglieder MyCab, Taxi Tender und Karhoo wollen die Standards weltweit einführen und damit die neue Partnerschaft unterstützen.

„Transfers bieten eine der größten Wachstumschancen in der Reisebranche. Um das Potenzial zu nutzen, muss die Branche dieselbe Sprache sprechen und Vertrauen in die angebotenen Services setzen“, sagt Peter Altmann. „Wir würden uns sehr freuen, wenn alle professionellen Chauffeur-Services die VDSI-Standards so schnell wie möglich umsetzen.“ (red)


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Autor:


Chefredakteur / tma

Wolfgang Tropf ist freier Journalist und schreibt seit mehr als 20 Jahren über Reise- und Touristik-Themen. Für den Profi Reisen Verlag betreut er das Magazin tma und tma online.




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