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Hong Kong International Airport erfindet den Check-in neu

Amadeus und der Hong Kong International Airport haben gemeinsam die weltweit ersten mobilen Check-in-Schalter aufgestellt. Die „iCUSS“ genannten Schalter können im Self- und im Full-Service-Modus genutzt werden und erfinden den Check-in-Prozess neu.

Der Flughafen zählte in den ersten sieben Monaten des Jahres 2017 rund 42,2 Millionen abfliegenden Passagiere. Die Check-in-Prozesse müssen also so effizient, flexibel und kostengünstig wie möglich sein. Die frei beweglichen, cloud-basierten Schalter werden mit Amadeus Common-Use-Technologie ausgerüstet. Sie lassen sich rasch aufstellen oder auch an einen anderen Ort versetzen und können als Automat verwendet werden, an dem die Reisenden selbst einchecken, oder als Full-Service-Schalter mit Flughafenpersonal.

Damit kann sich der Flughafen von unterschiedlichen Systemen und festen Schaltern verabschieden. Denn die Reisenden von heute nutzen verschiedene Möglichkeiten des Check-ins: über den Computer oder das Smartphone, an Schaltern, Automaten oder außerhalb des Flughafens. Für die Flughäfen bedeutet das viele verschiedene Systeme und teure Infrastruktur für dieselben Prozesse. iCUSS bringt mehr Freiheit und Flexibilität, um die Reisenden am Flughafen und auf ihrem Weg dorthin zu bedienen.

„Wegen der wachsenden Zahl an Passagieren und den Beschränkungen der Infrastruktur am Flughafen brauchen wir jetzt einen nachhaltigeren Weg, um Passagiere schneller und von überall aus einzuchecken. Wir wollen den Reisenden zudem ermöglichen, nach ihren Wünschen einzuchecken. Für Amadeus als Partner haben wir uns entschieden, da wir dieselbe Vision haben: den klassischen Check-in-Prozess neu zu erfinden“, sagt Vivian Cheung, Deputy Director, Airport Operations, Airport Authority Hong Kong.

Die Vorteile der neuen Schalter
  • Einfacherer Check-in bei beliebigen Airlines. Mit der Anwendung „SmartCheck“ können die Reisenden von jedem Schalter aus jede Fluggesellschaft erreichen. Alle Passagiere können an allen Schaltern einchecken, ihre Reisedokumente und Visa vorlegen, ihren Sitzplatz auswählen sowie Gepäckaufkleber und Bordkarten drucken. Durch das Zusammenspiel mit Selbstbedienungs-Gepäckabgaben und durch die Integration der Reisedokumente-Validierung in den Check-in-Prozess am Schalter reduzieren die Flughäfen die Prozesszeiten pro Passagier erheblich.
  • Check-in, wo ihn die Reisenden wollen. Da die Schalter über austauschbare Batterien, WLAN bzw. 3G/4G-Verbindungen und robuste Räder verfügen, können sie an jedem Ort am Airport genutzt werden. Sie können aber auch außerhalb des Flughafens gebracht werden, um den Check-in an Bahnhöfen, in Hotels, Tagungszentren oder jedem anderen Ort abzuwickeln, von wo aus Reisende zum Flughafen fahren. Die Passagiere profitieren von weniger Schlangen und weniger Stress – und der Flughafen von frei werdendem Platz im Terminal.
  • Kostensenkungen durch Internet-Kommunikation. Da die Schalter vollständig cloud-basierte Anwendungen enthalten, entfallen beträchtliche Netzwerk-Kosten und Ressourcen sowohl für den Flughafen als auch für die Airlines. Ob der Schalter im Selbstbedienungs-Modus „SmartCheck“ läuft oder im Full-Service-Modus, der auf Amadeus Airport Common Use Service setzt – alle Kommunikationsprozesse laufen über das Internet statt über klassische Punkt-zu-Punkt-Netzwerke der Airlines, wie sie fest installierte Infrastruktur-Lösungen erfordern. Die Schalter werden per Fernsteuerung verwaltet sowie konfiguriert und bieten Unterstützung für eine größere Zahl an Airlines. (red)




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