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Insolvenz von Air Berlin: NIKI und AUA bald unter einem Dach?

Nach dem Insolvenzantrag von Air Berlin stehen nun ab Freitag intensive Verhandlungen zur Übernahme von weiten Teilen der Fluglinie an. Ein großes Thema ist die Zukunft von NIKI, an deren Übernahme angeblich nicht nur die Lufthansa interessiert ist.

NIKI ist bis jetzt noch nicht von der Insolvenz ihrer Muttergesellschaft betroffen, laut Gründer Niki Lauda sei das aber nur noch eine Frage der Zeit. Zuvor hatte Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung" klargestellt, dass die österreichische Airline noch der Air Berlin gehört. Und deshalb sei es nun Sache der Air Berlin, diese auch selber zu verkaufen.

Der ursprünglich geplante NIKI-Ferienflieger mit Beteiligung von TUIfly und Etihad scheint nach dem Rückzug der arabischen Financiers kein Thema mehr zu sein. „Wir sprechen daher über die Übernahme der Teile von Air Berlin und NIKI", sagte Winkelmann. Käme der Deal mit der Lufthansa zustande, könnte NIKI im Kranich-Konzern eine Schwestergesellschaft der AUA werden - sofern die europäischen Kartellwächter eine solche Lösung abnicken.

Easyjet und Condor mischen mit

Während es der Lufthansa bei Air Berlin hauptsächlich um Strecken und Flugzeuge samt Mitarbeitern geht (die Rede war heute von bis zu 90 Jets), läuft es bei NIKI wegen der angepeilten Totalübernahme laut „SZ" aber auf einen Poker mit anderen Interessenten hinaus, zu denen auch Easyjet und Condor gehören.

Darüber hinaus kursieren Gerüchte, NIKI könnte bei der Lufthansa-Billigtochter Eurowings landen. Ob das funktionieren würde? „Wir haben Anfang des Jahres das Geschäftsmodell umgestellt, sodass dieses prinzipiell nicht zu Eurowings passen würde", sagt Betriebsrat Stefan Tankovits: „Das kann aber natürlich auch passend gemacht werden, wenn es darauf ankommt." Eurowings hat beispielsweise noch keinen Kollektivvertrag. (apa/red)





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