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FH Salzburg: Wie sieht der Seminarraum der Zukunft aus?

Wie sieht der optimale Seminarraum der Zukunft aus? Dieser spannenden Frage gingen Studierende der Fachhochschule Salzburg in Kooperation mit dem Salzburg Convention Bureau nach.

Die Studenten spürten die wichtigsten internationalen Trends in der Meeting- und Kongressbranche auf und führten bei ausgewählten Partnerbetrieben des Salzburg Convention Bureaus eine umfassende Analyse durch. Das Ergebnis ist eine aufschlussreiche Liste an Empfehlungen für künftige Maßnahmen in der Infrastruktur der Betriebe. Drei Entwicklungen sollten die Anbieter dabei besonders in den Fokus rücken: Digitalisierung, Flexibilität und Ökologie.

„Wir haben es uns im Rahmen des Studiengangs Innovation und Management im Tourismus zum Ziel gesetzt, innovative und kreative Ideen für die Anbieter entsprechender Locations zu entwickeln”, erklärt Werner Taurer, Leiter der FH-Lehrveranstaltung. Das Salzburg Convention Bureau (SCB) vermittelte den Studierenden vier seiner Partnerbetriebe als „Analyseobjekte” – das Hotel Gut Brandlhof, Salzburg Congress, das Bildungszentrum St. Virgil und Saalfelden Congress.

Generation Y bestimmt die Zukunft

Als Basis dienten internationale Studien und Marktforschungsergebnisse, die verschiedene Entwicklungen in der Veranstaltungsbranche erwarten lassen. „Klar ist, dass die Generation Y das Tagungsgeschehen der Zukunft bestimmen wird. Daher gilt es auch, die Bedürfnisse dieser sehr technikaffinen Zielgruppe besonders zu berücksichtigen”, weiß Gernot Marx, Geschäftsführer im Salzburg Convention Bureau.

Diese kommende Generation von Seminar- und Kongressteilnehmern erwartet sich mehr als nur bequeme Sitzreihen zum Mitschreiben und eine gute Sicht auf das Podium: „Smart Rooms“ mit interaktiven Bildschirmen, die Verwendung von Virtual-Reality-Applikationen, eine eigene Congress App, die eine interaktive Informationsvermittlung über digitale Devices wie Smartphone und Tablet ermöglicht, aber auch neue ökologische Materialien bei Böden und Einrichtungsgegenständen sowie innovative Lichtkonzepte zur längeren Aufrechterhaltung der Konzentration sind künftig gefragt.

„Interessanter Blick von außen”

Alfred Wieland, Geschäftsführer im Congress Saalfelden, zeigt sich von der umfangreichen Analyse und den erarbeiteten Ideen für sein Haus begeistert: „Ich habe den Austausch mit den Studierenden als sehr bereichernd empfunden. Der unverstellte Blick von außen ist immer besonders interessant – vor allem auch einmal ohne Fragen nach Kosten oder Machbarkeit.”

Dennoch möchte Wieland ausgewählte Empfehlungen bald aufgreifen: „Beim in Kürze beginnenden Umbau werden wir sicher in der Beleuchtung und in der Flexibilität von Wänden neue Schwerpunkte setzen.“ Eine Kurzzusammenfassung der FH-Analyse steht hier als PDF zum Download bereit. (red)





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