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Berlin: Flughafen BER bekommt (wieder) einen neuen Chef

Ein neuer Geschäftsführer soll die Fertigstellung des Berliner Hauptstadtflughafens BER nun auch wirklich vorantreiben: Der bisherige Berliner Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup wird den bisherigen Vorsitzenden der Geschäftsführung, Karsten Mühlenfeld, mit 7. März 2017 ablösen.

Mühlenfeld hat nach Angaben von Berlins Bürgermeister und BER-Aufsichtsratschef Michael Müller (SPD) bereits einen Auflösungsvertrag unterschrieben. Müller sagte nach einer Sitzung des Aufsichtsrats, es habe zuletzt "sehr viele Abstimmungsrunden" sowie Telefonkonferenzen und interne Gespräche zur personellen Zukunft des BER gegeben. Die Trennung von Mühlenfeld erfolge "in einer sehr einvernehmlichen" und "konstruktiven" Art und Weise.

Lütke Daldrup arbeitete bisher als Staatssekretär für Müller. Der brandenburgische Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zeigte sich jedenfalls überzeugt, dass der neue BER-Chef "das Projekt, die handelnden Personen und die Fallstricke kennt". Es gehe jetzt darum, "dass alle an einem Strick ziehen - und zwar in dieselbe Richtung". Zugleich lobte Woidke auch Mühlenfeld: Dieser habe den Flughafen "entscheidend vorangebracht".

Mühlenfeld stand zuletzt in der Kritik, weil sich unter seiner Führung die Fertigstellung des BER weiter verzögerte. Für Unmut sorgte zudem die Ablösung des bisherigen Technikchefs Jörg Marks. Der Hauptstadtflughafen sollte ursprünglich 2011 in Betrieb genommen werden. Das Projekt verzögerte sich aber immer wieder durch technische Mängel und Pfusch am Bau. Einen Eröffnungstermin gibt es derzeit nicht. Zudem haben sich die Kosten auf mehr als 6 Mrd. EUR vervielfacht. (apa/red) 





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