30 November 2016, 12:02   
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Kongresse und Tagungen in Österreich: Tendenz steigend

Kongresse und Tagungen sind für Österreich ein vielseitiges und zukunftsträchtiges Wirtschaftssegment. Wie eine Analyse des „Meeting Industry Report Austria” (mira) durch das Austrian Convention Bureau (ACB) zeigt, ist die Zahl der Veranstaltungen ist in den letzten fünf Jahren um 36% gestiegen.
Foto: IAKW AG / Ludwig Schedl

Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für Radiologie (ECR) im Austria Center Vienna


Dabei nahm die Zahl der Kongresse seit 2011 österreichweit um 48% zu, die Zahl der Firmentagungen sogar um 54% und auch bei den Seminaren gab es ein Plus von immerhin 8%. Für ACB-Präsident Christian Mutschlechner wird Österreich durch dieses Ergebnis mit bereits mehr als 18.000 Fach- und Fortbildungsveranstaltungen im Jahr als wichtiger Wissensstandort bestätigt: „Tagungen und Kongresse unterstützen Österreich als Treiber für Innovationen und Forschungen. Sie fungieren als Brücke zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit und tragen wesentlich zur Vernetzung auf nationaler und internationaler Ebene sowie zur Bildung von Know-how bei“.

Eine besondere Entwicklung stellt die Größe der stetig wachsenden Kongresse dar. Vor allem das Segment von 10 bis 100 Teilnehmern hat im Fünf-Jahres-Vergleich stark aufgeholt: Im Vorjahr machte er bereits mehr als 60% der insgesamt 4.328 Kongresse aus. Im Vergleich zu Firmentagungen und Seminaren gelten Kongresse als die wichtigsten Nächtigungsbringer. Sie generierten 2015 knapp 74% der rund 3,1 Millionen Tagungsnächtigungen. Dieser erhebliche Anteil ist größtenteils auf internationale Kongresse zurückzuführen, deren Nächtigungen in den vergangenen fünf Jahren um 22% zugelegt haben.

Zwei Drittel der Veranstaltungen außerhalb Wiens

Entscheidend für den Erfolg Österreichs sind die hohe Servicequalität, die Innovationskraft der Kongressdienstleister und das vielseitige Angebot, ist ACB-Geschäftsführerin Michaela Schedlbauer-Zippusch überzeugt: „Das Spektrum an möglichen Veranstaltungsorten reicht von modernen und historischen Kongresszentren über Tagungshotels bis zu Universitäten, Palais und Museen. Somit kann auf die unterschiedlichen Anforderungen von Großkongressen, Firmentagungen als auch kleinen Seminaren gezielt eingegangen werden“.

Als Bindeglied zwischen Veranstaltern und lokalen Betrieben agieren die Convention Bureaus der neun Bundesländer. Sie unterstützen bei der Suche nach dem passenden Partner und informieren über die unterschiedlichen Destinationen und Regionen. Immerhin fanden 2015 knapp zwei Drittel aller Veranstaltungen in den Bundesländern statt – also außerhalb der Kongresshochburg Wien. „Dies unterstreicht zusätzlich die Kompetenz von ganz Österreich im Bereich der Meeting Industry“, so Schedlbauer-Zippusch. Einen Ausblick über zukünftige Kongresse und Tagungen in Österreich liefert der österreichische Kongresskalender auf www.acb.at. (red)


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Autor:


Chefredakteur / tma

Wolfgang Tropf ist freier Journalist und schreibt seit mehr als 20 Jahren über Reise- und Touristik-Themen. Für den Profi Reisen Verlag betreut er das Magazin tma und tma online.




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