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Firmen beschäftigen sich mit Sicherheit

Die Unternehmen in Deutschland haben beim Thema Sicherheit deutlich aufgeholt. Wie die Ergebnisse der VDR-Geschäftsreiseanalyse 2016 zeigen, hat sich im Jahr 2016 über die Hälfte der kleinen und mittelständischen Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern mit dem Thema Sicherheit auf Geschäftsreisen beschäftigt (53%), im Jahr 2014 waren es noch 46%.

Dieser Anstieg um 7 Prozentpunkte zeigt sich auch bei den größeren Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, hier beschäftigen sich inzwischen 81% mit dem Thema (2014: 74%). Das Thema habe gerade im Hinblick auf Geschäftsreisen viele Facetten, wie Verbandspräsident Dirk Gerdom anmerkt. „Wenn es um den Umgang mit Gefahrensituationen geht, können wir nur auf die Symptome reagieren. Die Ursachen müssen durch die Politik behoben werden“, so Gerdom.

Auf die Frage, welche Sicherheitsmaßnahmen die Unternehmen anbieten, belegen die Angaben „Hinweise zum Datenschutz auf Geschäftsreisen“ sowie „Gesundheits- und Präventionsprogramme“ die vorderen Plätze. Insbesondere der Bereich Gesundheits- und Präventionsprogramme wurde dabei sowohl bei den KMU als auch bei den Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern deutlich ausgebaut.

Kümmerte sich vor zwei Jahren erst jede fünfte kleinere Firma um das Thema, sind es heute die Hälfte (51%) und bei den Großen 63% (2014: 38%). „Das ist eine spannende Entwicklung, denn sie zeigt, dass die Fürsorgepflichten auch im Hinblick auf die Gesundheit der Mitarbeiter bei Geschäftsreisen stärker wahrgenommen werden. Allerdings besteht bei den kleineren und mittelständischen Betrieben im Vergleich zu den größeren Unternehmen noch Handlungsbedarf“, so VDR-Vizepräsident Ralph Rettig.

Travel Management gefordert

Die Antworten auf die Frage, wer im Unternehmen für das Thema Sicherheit der Geschäftsreisenden verantwortlich ist, zeigen, dass der Bereich generell stärker gebündelt wird. Gerade die größeren Unternehmen siedeln dieses Thema verstärkt im Bereich Travel Management an: Hier ist der Wert von 42 auf 47% gestiegen, während er im Personalwesen/HR von 45 auf 25% gefallen ist. Bei diesen Firmen ist oft auch ein eigener Bereich „Sicherheit“ vorhanden (42%). Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen, hier hat die Zuordnung zum Personalwesen/HR sogar um 8 Prozentpunkte zugenommen.





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