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Gegroundet: InterSky fliegt nicht mehr

Die Vorarlberger Regionalfluglinie InterSky hat am Donnerstagabend ihren Flugbetrieb einstellen müssen.

Wie das Luftfahrtportal Austrian Aviation Net berichtet, habe Firmenchefin Renate Moser telefonisch bestätigt, dass die Leasinggesellschaft Castellake aufgrund überfälliger Raten die Verträge fristlos kündigte und die Maschinen sicherstellte.

Das U.S.-amerikanische Unternehmen habe die Rückführung nach Friedrichshafen untersagt und die Überstellung nach Maastricht veranlasst. Einzig die Maschine mit der Kennung OE-LIA sei davon nicht betroffen, da sich das Flugzeug im Besitz von Rolf Seewald befinde, heißt es weiter auf der Website des Portals.

In den letzten Tagen wurde öffentlich zu, dass die finanzielle Lage der Airline derart prekär sei, dass ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung angestrebt werde. Dies hätte jedoch auch die Unterstützung von Castellake vorausgesetzt, da von dieser Gesellschaft vier von fünf Flugzeugen geleast werden. Mit nur noch einer verfügbaren Maschine könne InterSky das Flugprogramm nicht mehr durchführen.

Renate Moser betonte im Gespräch mit Austrian Aviation Net, dass InterSky spätestens am Montag den Insolvenzantrag beim zuständigen Firmenbuchgericht einbringen müsse. Ob ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung beantragt oder ob es auf einen Konkurs hinauslaufen werde, konnte Moser noch nicht sagen. Von dem Grounding sind rund 150 Mitarbeiter betroffen. (red)





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