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Alitalia will mit Luxus punkten

Die italienische Fluggesellschaft Alitalia will künftig mit Qualität an Bord im internationalen Flugwettbewerb mitmischen.

Möglich machen dies Investitionen des Mehrheitsaktionärs Etihad. So sollen beispielsweise die Sitze der Business Class vom Luxusmöbelhersteller Poltrona Frau und die Speisen in Tellern des Porzellanherstellers Richard Ginori serviert werden.

 

Weitere Pläne

Die Fluggesellschaft werde ihre Partnerschaft mit Air France-KLM 2017 beenden, da diese Kooperation nicht mehr zu den Plänen und Zielen passe, wie Silvano Cassano, CEO Alitalia, anmerkt. In Zukunft soll das Streckennetz eher Richtung Fernstrecke ausgebaut werden, insbesondere in die schnell wachsenden Märkte in Asien, aber auch Richtung Nordamerika. Das Kurzstreckengeschäft sei durch den gut ausgebauten Schienenverkehr und Konkurrenten wie Ryanair und Easyjet nicht gewinnbringend durchzuführen.

Wiedereinstellungen nach Stellenabbau

 

2014 hatte sich die staatliche Airline Etihad aus Abu Dhabi mit 49% eingekauft. Durch Kostensenkungen und Stellenabbau soll ab 2017 wieder die Gewinnschwelle erreicht werden. Allerdings wurde letzte Woche auch bekannt gegeben, dass 310 Mitarbeiter wieder eingestellt werden, vor allem jene, die wegen der Krise bei der Airline ihren Job verloren hatten. Außerdem soll Personal, das bisher mit befristeten Arbeitsverträgen im Einsatz war, fest angestellt werden. (apa/red)





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