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ÖRV: Arbeitgeber-Allianz fordert Strukturreform

Ein Zusammenschluss diverser Verbände fordert, den jahrelangen Reformstau zu beenden und spricht sich gegen die hohe Abgabenquote und das komplizierte Steuersystem aus, die Wachstum und Arbeitsplätze vernichten.

„Als ÖRV möchten wir mit dem Zusammenschluss für einige Schwerpunktthemen eine Lobby-Schiene aufbauen“, erklärt Walter Säckl, Generalsekretär des ÖRV (Österreichischer Reiseverband).

Weitere Mitglieder der Arbeitgeber-Allianz sind Hoteliervereinigung, Handelsverband, Gewerbeverein, Austrian Council of Shopping Centers und Land&Forst-Betriebe Österreich. Der Zusammenschluss repräsentiert somit 5.000 Unternehmen an 17.000 Standorten, die mehr als 250.000 Mitarbeiter beschäftigen und mehr als 32 Mrd. EUR pro Jahr erwirtschaften.

„Minimale Entlastungen werden auf die lange Bank geschoben bzw. im Falle einer Umsetzung postwendend durch überproportionale Verteuerungen anderer Gebühren bzw. Steuern ad absurdum geführt“, lautet die Kritik.

Weiterer Rückschlag durch die Steuerreform

Der befürchtete neuerliche Rückschlag durch die Steuerreform, der dem Tourismus als einem der wenigen noch wachsenden Wirtschaftsmotoren droht, dürfte mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Hotelnächtigungen von 10% auf 13% ab Mitte 2016 Realität werden.

„Da werden Strukturen einzementiert, die uns schon jetzt Arbeitsplätze und Wachstum kosten. Alle reden von Reform, letztendlich ist es ein Abtausch von Klientel-Interessen“, stellt ÖRV-Präsident Josef Peterleithner den angeblichen Reformprozess in Frage.

Ein großes Thema seien im personalintensiven Tourismus die Lohnnebenkosten, zeigt Walter Säckl auf. Der Fokus müsse auf mehr Wettbewerbsfähigkeit und damit auch auf die Entlastung des Faktors Arbeit gelegt werden.





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