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Innsbruck nutzt Airport-Lösungen von Amadeus

Amadeus hat eine Vereinbarung mit dem Flughafen Innsbruck über den Einsatz von verschiedenen neuen Flughafen-Lösungen geschlossen. Dazu zählen die Plattform „Airport Common Use Service“, das „Airport Baggage Reconciliation System“ und die „Airport Passenger Verification“.

Nach der Einführung des Common Use Services im letzten Jahr implementiert der Flughafen Innsbruck nun als erster die neue Technologie einer hochmodernen, vollständig cloud-basierten Gemeinschafts-Plattform. Während frühere Gemeinschafts-Lösungen über lokale Server liefen, erlaubt der „Amadeus Airport Common Use Service“ den Fluggesellschaften und Bodenverkehrsdienstleistern in Innsbruck die Nutzung von virtualisierten Anwendungen und Cloud-Technologie, um auf die Systeme der Passagierabfertigung zuzugreifen.

Die Plattform wird im zentralen Rechenzentrum von Amadeus in Erding bei München gehostet. Dadurch entfällt die kostspielige Abhängigkeit von lokaler IT-Infrastruktur, und die Energiekosten werden gesenkt. Die cloud-basierte Lösung hat auch logistische Vorteile für den Flughafen Innsbruck: Check-in und Boarding der Passagiere können einfach an anderen Orten als den ursprünglich vorgesehenen Schaltern ausgeführt werden, falls nötig auch außerhalb des Flughafens. Das reduziert die Auswirkungen von Störungen für Passagiere und Fluggesellschaften.

Neue Lösungen für Gepäck und Passagierkontrollen

Der Flughafen Innsbruck führt auch das „Amadeus Baggage Reconciliation System“ für die Gepäckabfertigung ein. Ähnlich wie beim „Airport Common Use Service“ senkt eine gemeinsame Datenquelle für die Airlines am Flughafen Innsbruck die Kosten für den Austausch von Gepäckinformationen. Das System erfordert nur eine kurze Einführung und keine Serverinstallation – es kann sofort eingesetzt werden.

Die dritte Lösung von Amadeus, die der Flughafen Innsbruck einsetzen wird, ist die „Amadeus Airport Passenger Verification“. Sie erlaubt die automatische Passagierkontrolle an verschiedenen Stellen innerhalb des Flughafens. Die gewonnenen Daten tragen zur Verbesserung der Passagierprozesse bei, da der Flughafen mit ihnen in wichtigen Situationen fundierte Entscheidungen treffen kann, um zum Beispiel maßgeschneiderte Services anbieten oder umsatzsteigernde Kundenbindungsangebote machen zu können.

Unregelmäßigkeiten für die Passagiere werden minimiert

„Dank der hohen Flexibilität der Amadeus-Lösungen für Flughäfen können wir in unvorhergesehenen Situationen Unregelmäßigkeiten für die Passagiere minimieren, die Zahl der Verspätungen reduzieren und zu 100 Prozent garantieren, dass die Passagiere ihr Gepäck erhalten“, betont Michael Herrmann, Director Airport Operations und Head of IT am Flughafen Innsbruck: „Die gemeinsame Nutzung von IT-Ressourcen und Cloud-Technologie setzt zudem Mittel und Räumlichkeiten für andere Projekte frei, um unser kommerzielles Angebot für die Passagiere weiterzuentwickeln.“

„Es ist schön zu sehen, dass Flughäfen wie Innsbruck erkennen, wie innovativ Gemeinschafts-Plattformen sein können – sie ersetzen ältere Konzepte wie auch die Infrastruktur“, ergänzt John Jarrell, Head of Airport IT bei Amadeus: „Flughäfen stehen heute vor zahlreichen Herausforderungen, beispielsweise steigenden Passagierzahlen, während die Einnahmen aus dem Luftverkehr sinken. Daher ist es unser Ziel, dem Flughafen Innsbruck kosteneffektive Methoden zu bieten, um eine individualisierte und flexible Passagierabfertigung bereitzustellen.“ (red)





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