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Etihad Airways darf bei Air Berlin einsteigen

Das deutsche Bundesverkehrsministerium erlaubt Etihad den Einstieg bei Air Berlin – allerdings mit Auflagen.

Die Zukunft von Air Berlin scheint vorerst gesichert. Etihad Airways, die seit 2012 exakt 29,2% an der angeschlagenen deutschen Airline halten, darf laut „Focus online“ ihr Engagement beibehalten.

Um die Verkehrsrechte in Europa behalten zu können, muss das Unternehmen mehrheitlich in europäischen Händen sein. Die Auflagen des Ministeriums sehen unter anderem vor, dass der Verwaltungsrat der Air Berlin mehrheitlich mit EU-Bürgern besetzt sein müsse. Zudem dürften in Sitzungsprotokollen, die dem Luftfahrtamt vorgelegt werden, keine Stellen geschwärzt sein.

Auf der DRV-Jahrestagung vergangene Woche in Abu Dhabi hatte Peter Baumgartner, CCO Etihad Airways, vor rund 820 deutschen Touristikern ein ziemlich klares Bekenntnis zur Air Berlin abgegeben: „Das ist eine Partnerschaft für die Zukunft. Air Berlin muss als eigenständige Airlines überlebens- und konkurrenzfähig sein.“ Nur mit Code Share-Abkommen und Minderheitsinvestitionen könne Etihad die angepeilte Geschwindigkeit ihres Expansionskurses beibehalten, so Baumgartner weiter. (red)





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