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DRV erreicht Preisgleichheit bei Bahntickets

Die Deutsche Bahn (DB) hat heute angekündigt, die Preisdifferenzierung für die Sparpreise im sogenannten personenbedienten Vertrieb gegenüber Online- und Automaten-Vertrieb abzuschaffen.

Damit wird die Forderung der Gleichbehandlung aller Vertriebswege der DB-Agenturen im Deutschen ReiseVerband (DRV) zum Fahrplanwechsel im Dezember 2014 umgesetzt.

Bislang müssen Kunden für die Buchung von Sparpreisen in Reisebüros mit DB-Agentur und in den DB-Reisezentren fünf EUR pro Ticket Aufschlag zahlen. Ohne zusätzlichen Aufschlag gibt es die Tickets nur im Internet und an den Automaten. Einzig im Regionalverkehr hält DB Regio beim Erwerb der Ländertickets im personenbedienten Vertrieb auch nach dem Fahrplanwechsel am Aufschlag fest.

„Diese Entscheidung ist ein Bekenntnis der Bahn zum stationären Vertrieb, auf den sie gerade in der Fläche, d. h. abseits der Städte angewiesen ist. Wir hoffen, dass die Bundesländer schnell erkennen, dass auch bei den Ländertickets eine Gleichbehandlung der Vertriebswege notwendig ist“, hebt der langjährige frühere DRV-Vizepräsident Doldi hervor.

Im Dezember 2011 hatte der Ausschuss bereits erreicht, dass die Bahn das Entgelt für eine Sitzplatzreservierung in allen Vertriebskanälen zum gleichen Preis von 4,50 EUR pro Strecke anbietet. Trotz dieses Teilerfolgs gibt es noch verbesserungswürdige Punkte. So wird zum Beispiel derzeit bei technischen Innovationen und neuen Angeboten der Bahn der Online-Direktvertriebskanal bevorzugt. Ziel ist, dass der Kunde neutral entscheiden könne, wo und welche DB-Leistung er buchen möchte und somit die Vertriebswege nicht gegeneinander ausgespielt werden dürfen. (red)





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