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Europäische: Neue Jahres-Reiseversicherung speziell für KMUs

Jeder 50. Reisende erleidet einen Schadenfall, aber nur geschätzte 15 Prozent der Individual- und Dienstreisen sind ausreichend versichert.

„Von den 18 Mio. Urlaubsreisen der Österreicher sind jene, die über Reisebüros organisiert werden, zu rund 65% meist gut abgesichert, bei den individuell organisierten sind es schätzungsweise nur rund 15%“, informiert Mag. Wolfgang Lackner, Vorstandsvorsitzender der Europäischen Reiseversicherung AG.

Bei den mehr als vier Mio. Geschäfts- und Dienstreisen ist der ausreichend versicherte Anteil kaum höher. „Man verlässt sich gerne auf den Versicherungsschutz, der beispielsweise bei Kreditkarten inkludiert ist, in der Regel aber sehr unterschiedliche und begrenzte Leistungen bietet. Besonders häufig vernachlässigt oder einfach vergessen werden kurze Reisen bis zu drei Tagen Dauer. Das sind aber rund die Hälfte der privaten Reisen und zwei Drittel aller Dienstreisen“, so Lackner.

Kurze berufliche Reisen sind nur selten versichert

Für einen Besuch in der Nachbarstadt oder eine Tagesreise zwecks geschäftlicher Besprechung in eine europäische Destination kommen viele gar nicht auf die Idee, eigens eine Reiseversicherung abzuschließen, obwohl das Risiko eines medizinischen Notfalls oder das Reisegepäck zu verlieren, auch bei Kurzreisen gegeben ist. Egal wie lange die Reise dauert: Statistisch gesehen erleidet jeder 50. Reisende einen Schadenfall.

Wenn Reisen nicht nur seltene Ereignisse sind, sondern mehrmals im Jahr stattfinden, bewähren sich die Jahres-Reiseversicherungen, wie sie von der Europäischen Reiseversicherung bereits erfolgreich für Privatpersonen und große Unternehmen angeboten werden – und nun ab 22. September als neues Produkt erstmals auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und deren Mitarbeiter.

Jahres-Reiseversicherung für Privatpersonen ab 70 Euro

Alle Jahres-Reiseversicherungen werden in den Varianten „Plus“ und „Standard“ mit Storno- oder/und Reiseschutz angeboten. Versichert sind jeweils die ersten 42 Tage jeder Reise oder jedes Ausflugs innerhalb eines Jahres. Dass im Notfall die richtigen Schritte gesetzt werden können, ist durch eine 24-Stunden-Notrufmöglichkeit mit weltweiter Soforthilfe garantiert.

Bei den neuen Jahres-Reiseversicherungen für Privatpersonen gibt es keine Selbstbehalte und Alterslimits. Zudem kann der Versicherungsschutz durch Zusatzpakete individuell erweitert werden. Einmal abgeschlossen, besteht automatischer Versicherungsschutz ab Verlassen des Wohnortes, ohne jedes Mal aufs Neue daran denken zu müssen.

Die Jahresprämien betragen je nach Variante (Standard oder Plus) 70 bzw. 90 EUR ohne Stornoschutz und 230 bzw. 320 EUR mit Stornoschutz für den Einzeltarif. Besonders attraktive Prämien gelten für Familien (2 Erwachsene und deren Kinder). Sie betragen 140 bzw. 180 EUR und 260 bzw. 360 EUR.

Unternehmen haften auch für das Gepäck auf Dienstreisen

Für Unternehmen hat die Jahres-Reiseversicherung ein besonderes Gewicht: Auf Grund der arbeitsrechtlichen „Fürsorgepflicht“ trifft den Dienstgeber gesetzlich eine weitreichende Haftung praktisch für alles, was dem Dienstnehmer auf einer Geschäftsreise zustößt, nicht nur in Ausübung seiner beruflichen Tätigkeiten, sondern auch während Freizeitaktivitäten.

Wenn das Reisegepäck während der Dienstreise gestohlen oder beschädigt wird, haftet der Dienstgeber ebenso wie bei einem schweren Arbeitsunfall mit Aufenthalt in einem teuren Privatspital und Rücktransport mit dem Ambulanzjet. Dass in solchen Fällen eine Versicherung die leicht in den fünfstelligen Eurobereich anwachsenden Kosten übernimmt, liegt daher nicht nur im Interesse des Dienstnehmers, sondern in mindestens gleichem Ausmaß auch in jenem des Dienstgebers.

Neue Geschäftsreiseversicherung speziell für KMUs

Schadensfälle in solcher Höhe sind vor allem für kleinere Unternehmen existenzgefährdend. Die neue Jahres-Geschäftsreiseversicherung der Europäischen ist daher speziell auf den Bereich der KMU ausgerichtet. Dabei ist der Versicherungsschutz für Berufsgepäck eingeschlossen sowie die medizinischen Leistungen bei Schadensfällen als Folge berufsbedingter manueller Tätigkeit.

Es kann gewählt werden, ob einzelne, namentlich genannte Mitarbeiter (max. 7 Personen) oder alle Mitarbeiter des Unternehmens (max. 60 Mitarbeiter, max. 750 Reisetage) versichert sein sollen. Ein entscheidender Vorteil ist die einfache Abwicklung: Nur ein Vertrag für alle Mitarbeiter ohne Namensnennung, keine Anmeldung der einzelnen Reisen.

Die Jahresprämien sind gestaffelt: Für Betriebe mit bis zu sieben einzeln angemeldeten Mitarbeitern betragen sie 125 EUR pro Person, für größere Betriebe orientiert sich die Jahrespauschalprämie an der Mitarbeiterzahl und der Zahl der Reisetage: Von 400 EUR für bis zu 10 Mitarbeiter und maximal 125 Reisetage reicht sie bis zu 2.100 EUR für maximal 60 Mitarbeiter und maximal 750 Reisetage. (red)





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