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LOT schreibt wieder schwarze Zahlen

Die Fluggesellschaft LOT Polish Airlines ist nach den ersten acht Monaten des Jahres 2014 im Kerngeschäft zurück in den schwarzen Zahlen.

Von Jänner bis Ende August 2014 hat LOT Polish Airlines ein Ergebnis erwirtschaftet, das um rund 100 Mio. Polnische Zloty (PLN) besser ausgefallen ist als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Damit verdient die Fluggesellschaft nach mehreren Jahren des Verlusts erstmals wieder Geld in ihrem Kerngeschäft, dem kommerziellen Flugverkehr.

„Das Erreichen des Break-Even ist ausschließlich auf unternehmenseigene Aktivitäten zurückzuführen. In diesem Jahr gab es keine marktspezifischen Faktoren wie Treibstoffpreise oder Wechselkurse, die unser Ergebnis begünstigt hätten, so wie dies teilweise im vergangenen Jahr der Fall gewesen ist“, betont Sebastian Mikosz, CEO von LOT Polish Airlines.

Keine staatliche Unterstützung für LOT

Bereits im vergangenen Jahr befanden sich die Finanzzahlen der Fluggesellschaft LOT im Aufwind. Die Airline hatte 2013 im Kerngeschäft einen Verlust von 4 Mio. PLN verzeichnet. Das Ergebnis war damit um 138 Mio. PLN besser ausgefallen, als im Restrukturierungsplan ursprünglich vorgesehen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren beendete LOT ein Geschäftsjahr mit einem Netto-Gewinn von 26 Mio.

Die guten Zahlen sind Ergebnis zahlreicher Aktivitäten und Initiativen, mit denen LOT die Qualität der angebotenen Dienstleistungen optimiert und neue Kundengruppen erschließt. Im Sommer 2014 hat LOT die Kapazitäten für den Transit in Warschau um mehr als 40% ausgebaut. Daraus ergeben sich komfortablere Anschlussmöglichkeiten zu Zielen innerhalb Polens sowie nach Osteuropa.

Im Jahr 2014 wird außerdem der „Dreamliner-Effekt“ erstmals vollständig in die Bilanz einfließen. LOT hatte die Umstellung der gesamten Langstreckenflotte auf Jets des Typs Boeing 787 Dreamliner im August 2013 abgeschlossen. Die Flugzeuge tragen zu einer spürbaren Reduktion des Treibstoffverbrauchs bei. Sie sind gemäß dem Restruktierungsplan teilweise im Auftrag anderer Fluggesellschaften im Einsatz. (red)





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