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Wiens Nächtigungen sanken im April

Im diesjährigen April musste Wien erstmals seit langem einen deutlichen Nächtigungsrückgang zum Vergleichsmonat des Vorjahres hinnehmen.

Das Fehlen der heuer im Gegensatz zu 2012 bereits in den März gefallenen Osterfeiertage schlug sich im April mit einem Minus von 7,2% bei insgesamt 1.040.000 Übernachtungen nieder. Das erste Jahresdrittel weist damit ein Plus von 0,9% aus. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie liegt erst für Jänner bis März vor und betrug in diesem Zeitraum 106.275.000 EUR.

Bei den Nächtigungsergebnissen aus Wiens Hauptherkunftsmärkten dominiert im heurigen April das Minus. Im Fall von Deutschland, Italien, den USA, der Schweiz, Frankreich und Spanien fielen die Rückgänge gleich zweistellig aus, geringere Einbußen gab es aus Großbritannien und Japan. Lediglich Österreich und Russland erbrachten positive Zahlen. Für Lichtblicke sorgten zwar auch die Ukraine (+ 20%), die anderen GUS-Staaten (+ 48%) und die arabischen Länder in Asien (+ 52%), doch dies reichte nicht aus, um das verringerte Aufkommen aus den anderen Ländern zu kompensieren.

Das negative April-Ergebnis wirkte sich auf alle Hotel-Kategorien aus und ließ deren durchschnittliche Bettenauslastung in diesem Monat auf 55,1% sinken (4/2012: 64,0%), was einer Zimmerauslastung von rund 68% gleichkommt (4/2012: 79%). Wiens Bettenangebot erhöhte sich von April 2012 bis April 2013 um 4.100 Betten (+ 7,7%). (red)





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