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Dienstreisen im Wandel - die Rückkehr zur Normalität

Nach dem Krisenschock 2009/2010 gewinnt der vernünftige Zugang zu Dienstreisen laut einer Studie des WdF wieder die Oberhand.

In einer gemeinsamen Pressekonferenz präsentierten heute Gen. Dir. Karl Javurek, Bundesvorsitzender des Wirtschaftsforums der Führungskräfte, Martina Grimus, Geschäftsführerin von FCm TravelSolutions und Dr. Felix Josef, Projektleiter der Triconsult-Studie, interessante Details zum Reiseverhalten der Manager 2012. 287 Manager, davon 2/3 aus der ersten Führungsebene, nahmen an dieser Mobilitätsstudie teil.

Javurek zur Studie: "Wir präsentieren diese bereits das dritte Jahr in Folge und besitzen damit eine repräsentative Aussage zu den Entwicklungstendenzen im Zusammenhang mit der Reisetätigkeit der Manager österreichischer Unternehmen". Nachfolgend die wichtigsten Aussagen dazu:

* Mit durchschnittlich 67 Tagen verbrachten die Manager die nahezu gleiche Zeit  auf Geschäftsreise wie im Vergleichsvorjahr, wobei die Führungskräfte der ersten Ebene und die ManagerInnen über 50 Jahre am häufigsten unterwegs waren. Gerade diese erste Ebene verbrachte mit 37,51 Tagen auch die meiste Zeit im Ausland.

* Videokonferenzen, bei der 2. und 3. Managementebene am beliebtesten, haben laut Studie um 10 Prozentpunkte an Bedeutung verloren - man meetet wieder öfter persönlich.

* Im Inlandsverkehr gewinnt das Flugzeug an Bedeutung, 33% geben es als präferiertes Reisemittel an (+ 3% gegenüber 2011), die Bahn stagniert bei 6%, die Beliebtheit des Pkw nimmt von 60% auf 57% ab.

* Bei Auslandsreisen bedient sich mit 69% der Befragten die gleiche Anzahl wie im Vorjahr des Flugzeuges, während sich der Pkw als Dienstreisemittel mit 22% am absteigenden Ast befindet.

* Bei Langstreckenflügen ist die Business Class wieder auf dem Vormarsch: hier verdoppelt sich die Zahl der Reisenden von 12% 2011 auf 24%. Im gleichen Zug nimmt das Reiseaufkommen in der Economy Class ab: von 64% auf 52% 2012.

* Nicht mehr so gut kommen in puncto Zufriedenheit der Manager die internationalen Flugverbindungen ex Österreich weg - nur mehr 9% beurteilen diese als sehr gut, 43% als zufriedenstellend, der Rest ist bereits unzufrieden.

* Lowcost Carrier gewinnen vor allem in Ost-Österreich zunehmen an Bedeutung - 75% der Befragten fliegen zumindest gelegentlich mit einer Billig-Airline.

Martina Grimus streich abschließend heraus: "Immerhin 52% der Unternehmen bedienen sich derzeit noch nicht der Vorteile eines Geschäftsreisebüros - Potential ist dahingehend also noch ausreichend vorhanden". (red)





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