Deloitte-Bericht: Höhere Budgets für große Mehrheit der Travel Manager
Laut einer neuen Studie von Deloitte mit dem Titel „Keeping Pace With Prices: 2026 Deloitte Corporate Travel Study“ berichten 85% der Travel Manager von steigenden Reisebudgets - gegenüber 74% im Jahr 2025.

Der Anteil der Unternehmen mit geringeren Reisebudgets ist gleichzeitig von 10% auf nur noch 3% gesunken. Weil die Ausgaben (+12%) doppelt so schnell steigen wie die Geschäftsreisen (+6%), nutzen allerdings viele Travel Manager die zusätzlichen Finanzmittel hauptsächlich, um die höheren Preise aufzufangen - und nicht, um mehr Reisen zu finanzieren.
Der Kostendruck ist dabei überall spürbar, doch der Flugverkehr steht besonders im Fokus der Kostenkontrolle. Im Gegensatz zu 2025 setzen die Unternehmen heute laut Deloitte häufiger auf Billigflüge (45% statt 37%), während der Druck, die Reisenden in günstigere Unterkünfte zu lenken, tatsächlich nachgelassen hat (41% statt 50%). Tagespauschalen und Zusatzleistungen werden weitgehend beibehalten statt gekürzt.
Verbesserung des Reisemanagements
Die Investitionen in die Technologie nehmen zu und Apps tragen dazu bei, Reiseunterbrechungen zu minimieren. Mehr als 80% der Travel Manager berichten von Initiativen zur Verbesserung des mobilen Reisemanagements, das dicht hinter dem Spesenmanagement als wichtigster Investitionsbereich steht. Reisende, die Apps zur Bewältigung von Reiseunterbrechungen nutzen, sind auch zufriedener als diejenigen, die auf Anrufe oder Mitarbeiter am Gate angewiesen sind.
Jüngere Reisende profitieren am meisten von dieser Entwicklung. Speziell zum Thema KI sind die befragten Travel Manager aber geteilter Meinung darüber, wo sie am wichtigsten sein wird. An erster Stelle steht die Unterstützung von Reisenden sowie die Reiseplanung oder -buchung. Das lässt hoffen, dass die Auswirkungen der KI wahrscheinlich direkt von den Reisenden zu spüren sein werden - und nicht nur in Backoffice-Tools verborgen bleiben. (red)



