Zwei Großkongresse: Wien begrüßt mehr als 30.000 Medizinexperten
Mit dem Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) im Austria Center Vienna und dem 26. Kongress der European Society of Retina Specialists (EURETINA) im VIECON Vienna Congress & Convention Center begrüßt Wien dieser Tage mehr als 30.000 internationale Fachbesucher.

Von 30. September bis 3. Oktober 2026 bringt der EADV-Kongress rund 20.000 Dermatologen, Forscher und Branchenexperten nach Wien. Nahezu zeitgleich werden beim EURETINA-Kongress von 1. bis 4. Oktober 2026 rund 10.000 internationale Teilnehmer erwartet. Beide Veranstaltungen unterstreichen somit Wiens starke Position als europäische Kongressmetropole und führender Life-Sciences-Standort.
Erhebliche Wertschöpfung durch Kongresse
Norbert Kettner, CEO des WienTourismus, freuen vor allem die erheblichen wirtschaftlichen Impulse: „Dass sich zwei der bedeutendsten medizinischen Fachkongresse Europas für Wien entschieden haben, bestätigt die internationale Attraktivität unseres Standorts und die erfolgreiche Arbeit des Vienna Convention Bureaus. Die Kongresse führen zu einer aktuellen Hotelauslastung von nahezu 100 Prozent - ein Wert, den wir sonst nur zu Silvester kennen.“
Dass Tagungsgäste einen bedeutenden Beitrag zur Wiener Wirtschaft leisten, ist jedenfalls unbestritten: Sie reisen ganzjährig an, bleiben meist mehrere Tage in der Stadt und generieren Wertschöpfung in Hotellerie, Gastronomie, Mobilität, Kultur und Handel. So erzielt die Wiener Tagungsbranche jährlich rund 1,7 Milliarden Euro Wertschöpfung und sichert etwa 19.300 Ganzjahresarbeitsplätze.
Spitzenmedizin trifft Forschungskompetenz
Der EADV zählt zu den wichtigsten europäischen Kongressen für Dermatologie und Venerologie und widmet sich aktuellen Entwicklungen in Diagnose, Forschung und Therapie von Hauterkrankungen. EURETINA gilt als weltweit führender Fachkongress für Netzhauterkrankungen und beschäftigt sich unter anderem mit retinaler Bildgebung, Gentherapien und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Augenheilkunde.
„Die Schwerpunkte beider Veranstaltungen spiegeln somit die Stärken Wiens wider", betont Kettner: „Mit seinen Universitäten, Kliniken, Forschungsinstituten und Unternehmen zählt Wien zu den führenden Life-Sciences-Zentren Europas und bietet ideale Voraussetzungen für internationalen Wissens- und Innovationstransfer auf Top-Niveau – davon profitieren auch die Wienerinnen und Wiener", so Kettner. (red)



