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Wien trifft Miami: Hotel Schani Naschmarkt öffnet seine Türen

Im Herzen des 6. Bezirks hat das Hotel Schani Naschmarkt eröffnet. 90 Zimmer, modernes Design, eine neue Rooftop-Adresse und ein digitaler Avatar als Gastgeber machen das neue Boutiquehotel an der Linken Wienzeile zu einem der bislang außergewöhnlichsten Projekte der Schani Hotels.

|  Hotel Schani Naschmarkt (c) Schani Hotels / Gregor Hofbauer

|  Hotel Schani Naschmarkt (c) Schani Hotels / Gregor Hofbauer

|  Hotel Schani Naschmarkt (c) Schani Hotels / Gregor Hofbauer

|  Hotel Schani Naschmarkt (c) Schani Hotels / Gregor Hofbauer

|  Hotel Schani Naschmarkt (c) Schani Hotels / Gregor Hofbauer

|  Hotel Schani Naschmarkt (c) Schani Hotels / Gregor Hofbauer

|  Hotel Schani Naschmarkt / Vieami Rooftop Bar (c) Schani Hotels / Archisphere

|  Hotel Schani Naschmarkt / Vieami Rooftop Bar (c) Schani Hotels / Archisphere

|  Hotel Schani Naschmarkt / Vieami Rooftop Bar (c) Schani Hotels / Archisphere

|  Hotel Schani Naschmarkt (c) Schani Hotels / Gregor Hofbauer

|  Hotel Schani Naschmarkt (c) Schani Hotels / Gregor Hofbauer

Im Hotel Schani Naschmarkt erwacht der Wiener Jugendstil zu neuem Leben. Schon im Erdgeschoss treffen gedeckte Farben, Metallakzente und präzise Handwerkskunst auf eine Gestaltung, die den großen Namen dieser Epoche Tribut zollt: Josef Hoffmann, Otto Wagner und Joseph Maria Olbrich. Aluminium und Messing, klare Linien und sorgfältig gesetzte Details schaffen eine Atmosphäre, die geschichtsbewusst und gleichzeitig zeitgemäß ist.

Die Lobby erinnert in ihrer Gestaltung an eine elegante Lounge und übersetzt den Geist der Wiener Moderne in die Gegenwart. Doch das Design erzählt nicht nur von der künstlerischen Blütezeit Wiens, sondern auch von der industriellen Geschichte des 6. Bezirks, der einst ein bedeutender Standort der Textil- und Metallindustrie war.

Auch Emilie Louise Flöge findet ihren Platz in der Geschichte des Hauses. Die Modeschöpferin, Geschäftsfrau und Wegbegleiterin Gustav Klimts führte in der nahe gelegenen Mariahilfer Straße einen Modesalon, dessen Gestaltung von der Wiener Werkstätte geprägt war. Ihre Verbindung von Mode, Gestaltung und Wiener Moderne wird zu einem weiteren Bezugspunkt für die subtile Eleganz des Hotel Schani Naschmarkt.

Vieami: Ganz oben trifft Miami auf Wien

Ganz oben wartet mit dem "Vieami" eine neue gastronomische Adresse über den Dächern Wiens, die am 30. September 2026 eröffnen wird. Der Name ist Programm: Vieami verbindet Vienna und Miami, Wiener Identität mit internationalem Lifestyle und Art-Déco-Elemente mit einem modernen Food-, Bar- und Musikkonzept. Die Küche interpretiert modern und spielerisch südamerikanische Aromen mit asiatischen Einflüssen.

Im Mittelpunkt stehen Sharing und Social Dining: Statt klassischer Menüfolgen kommen mehrere Gerichte in die Mitte des Tisches. Der internationale Mix zieht sich durch die gesamte Karte. Zutaten aus unterschiedlichen kulinarischen Welten werden bewusst miteinander kombiniert, ohne dabei eine klassische Landesküche abbilden zu wollen. Auch die Barkarte greift das Spiel zwischen Miami und Wien auf.

Dabei soll sich das "Vieami" bewusst nicht wie klassische Hotelgastronomie anfühlen: Restaurant, Bar, Rooftop und Social-Dining-Erlebnis verschmelzen zu einem Ort, an dem man unabhängig von einer Hotelübernachtung essen, trinken, Musik genießen und Zeit miteinander verbringen kann. Ein Treffpunkt für Hotelgäste ebenso wie für Wienerinnen und Wiener - mit Blick über die Stadt und einer eigenen Identität, die weit über das Hotel hinausgeht.

Fraunhofer IAO: Avatar als digitaler Gastgeber

Auch technologisch setzt das Hotel Schani Naschmarkt neue Akzente. Gemeinsam mit dem Fraunhofer IAO kommt ein digitaler Avatar zum Einsatz, der die Gäste beim Check-in-Prozess über einen Monitor unterstützt. Dazu zählen unter anderem die Eingabe persönlicher Daten und Ausweisinformationen sowie die Prüfung der Rechnung. Auch Angaben zur Buchung können teilweise ergänzt oder angepasst werden. Am Ende des Prozesses wird der Zimmerschlüssel ausgegeben.

Auch während des Aufenthalts beantwortet der Avatar Fragen - etwa zu Frühstückszeiten, WLAN, Check-out, Parkmöglichkeiten oder Zimmerreinigung - und gibt Informationen zu Wien, Sehenswürdigkeiten, Museen, Veranstaltungen und Ausflugsmöglichkeiten. Über die Guest Journey können die Gäste außerdem Extras wie Frühstück, Late Check-out, Babybett oder Kaffee- und Tee-Sets hinzufügen. Kostenpflichtige Leistungen können direkt vor Ort bezahlt und automatisch in der Buchung hinterlegt werden.

„Die langjährige Partnerschaft mit den Schani Hotels im FutureHotel Innovation Network zeigt, wie aus Forschung konkrete Innovationen für die Hotellerie entstehen. Aufbauend auf unseren Entwicklungen für die digitale Gästereise markiert der Schani-Avatar als virtueller Gastgeber nun den nächsten Meilenstein hin zum vernetzten Hospitality Serviceökosystem“, sagt Prof. Dr.-Ing. Vanessa Borkmann, Initiatorin und Leiterin des FutureHotel Innovationsnetzwerks am Fraunhofer IAO.

Hotel Schani Naschmarkt: Nachhaltig mit System

Das Hotel Schani Naschmarkt setzt auf ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept. Neben einer hochwertigen thermischen Gebäudehülle und einer auf Energieeffizienz und reduzierte CO2-Emissionen ausgerichteten Haustechnik kommen zahlreiche weitere Maßnahmen zum Einsatz. So reguliert eine intelligente Gebäudesteuerung über Sensoren automatisch Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Werte.

Automatische Jalousien und Sonnenschutzverglasung helfen zusätzlich, ein unnötiges Aufheizen des Gebäudes zu vermeiden. Ergänzt wird das Konzept unter anderem durch Photovoltaik, Fernwärme, Ökostrom, begrünte Dachflächen, recycelbare Circular-Matratzen sowie bio- und Fairtrade-zertifizierte Bett- und Frotteewäsche.

„Dieses Haus ist für uns weit mehr als ein Hotel – es ist eine Bühne für die Geschichte Wiens und gleichzeitig ein sehr zeitgemäßer Blick nach vorne“, sagt Benedikt Komarek, CEO und Co-Founder der Schani Hotels. Geschäftsführer Markus Marth ergänzt: „Das Hotel Schani Naschmarkt verbindet viele Themen, die uns als Schani Hotels wichtig sind: starke Gestaltung, lokale Verwurzelung, Offenheit nach außen und neue Technologien, die den Aufenthalt für unsere Gäste einfacher und angenehmer machen.“ (red)





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