Waldbrand-Gefahr: Experten warnen vor steigenden Risiken für Reisende
Geschäftsreisende müssen sich auch 2026 auf eine außergewöhnlich intensive Waldbrandsaison einstellen. Bereits im ersten Halbjahr lag die weltweit von Waldbränden betroffene Fläche mehr als 50% über dem langjährigen Durchschnitt und nahezu doppelt so hoch wie im Vergleichszeitraum 2024.

Die Experten rechnen mit einer weiteren Zunahme großflächiger Brände. Zu diesem Ergebnis kommt der neue „Wildfire Informer 2026“, den der Reisesicherheitsanbieter Safeture gemeinsam mit seinem Partner Riskline veröffentlicht hat. Auch in Europa bleibt die Lage angespannt, nachdem der Kontinent bereits im vergangenen Jahr eine der schwersten Waldbrandsaisonen seit Beginn der Aufzeichnungen erlebt hat.
„Waldbrände entwickeln sich häufig mit hoher Dynamik. Umso wichtiger ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und Betroffene im Ernstfall mit verlässlichen Informationen und konkreten Handlungsempfehlungen zu unterstützen. Nur wer die Lage kontinuierlich im Blick hat, kann schnell und angemessen reagieren – genau darin liegt heute ein wesentlicher Baustein professionellen Travel Risk Managements“, sagt Marcel Brandt, Chief Sales Officer von Safeture.
Laut dem neuen „Wildfire Informer“ könnte „Super El Niño“ – eine besonders starke Ausprägung des Wetterphänomens – die Waldbrandgefahr in Teilen der Welt zusätzlich verschärfen. Besonders betroffen sind Nordamerika, der Amazonas-Regenwald und Australien. Im asiatisch-pazifischen Raum zählen Indonesien und Indien zu den besonders gefährdeten Ländern. Auch im Nahen Osten und Afrika nehmen Häufigkeit und Intensität der Brände zu.
Wichtige Verhaltenstipps für Reisende
- Offizielle Warnungen haben immer Vorrang. Die Ausbreitung eines Feuers lässt sich anhand von Rauch oder Windrichtung nur schwer zuverlässig einschätzen. Evakuierungsanordnungen sollten deshalb unverzüglich befolgt werden.
- Rauch kann gefährlicher sein als die Flammen selbst. Bei starker Rauchentwicklung möglichst in Gebäuden bleiben und Aufenthalte im Freien auf das Notwendigste beschränken.
- Wird die Sicht plötzlich durch Rauch eingeschränkt oder breitet sich Feuer in der Nähe aus, sollte der Gefahrenbereich sofort verlassen werden.
- Ist eine Flucht nicht mehr möglich, Schutz suchen - möglichst bodennah bleiben und (wenn möglich) durch ein feuchtes Tuch atmen, bis Hilfe eintrifft oder eine sichere Flucht möglich ist.
Der „Wildfire Informer 2026“ von Safeture und Riskline ist hier zu finden. (red)



