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Neue Umfrage: Events als wichtiger Baustein, um Vertrauen aufzubauen

Die Mehrheit der Event-Marketer weltweit ist überzeugt, mit Veranstaltungen das Vertrauen ihrer Zielgruppen zu stärken, und erhöht daher auch die Investitionen in persönliche Formate. Das zeigt eine neue Studie im Auftrag von Cvent.

|  Markus Laibacher (c) Cvent

Der Anbieter von Technologielösungen für Meetings, Events und die Hospitality-Branche ließ für die Studie mehr als 900 Marketing- und Eventverantwortliche aus zwölf Ländern befragen - darunter 101 aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das erfreuliche Ergebnis: 80% der Befragten aus der DACH-Region geben an, ihre Investitionen in Veranstaltungen in den vergangenen zwölf Monaten erhöht zu haben.

Persönliche Begegnungen gelten dabei als wichtiger Baustein, um Vertrauen aufzubauen. Nahezu alle befragten Event-Marketer in der DACH-Region (94%) sind daher auch überzeugt, dass ihre aktuellen Marketing- und Eventmaßnahmen zum Vertrauensaufbau beitragen. Weltweit berichten 81% von einem gestiegenen Vertrauen ihrer Zielgruppen nach einer Präsenzveranstaltung. In Deutschland (91%) liegt dieser Wert sogar noch höher, in Österreich (67%) und der Schweiz (74%) hingegen deutlich niedriger.

Nachholbedarf bei der Erfolgsmessung

Auch bei der Frage, woran sich der Vertrauensaufbau konkret messen lässt, gibt es kein einheitliches Verständnis. Während in Deutschland die Markenwahrnehmung (44%) als wichtigster Indikator genannt wird, stehen in Österreich die Weiterempfehlungsbereitschaft und die Interaktion mit der Marke (42%) im Vordergrund. Schweizer Unternehmen orientieren sich wiederum stärker an geschäftlichen Kennzahlen wie Kundenbindung (47%) und Pipeline-Wachstum (38%).

Dabei verfügt nur ein Viertel der Befragten (25%) über einen strukturierten Ansatz, um den Einfluss von Veranstaltungen auf das Vertrauen ihrer Zielgruppen auch tatsächlich messen zu können. Gleichzeitig steigt aber der Druck, den Erfolg von Veranstaltungen mit konkreten Kennzahlen zu belegen. Sieben von zehn Befragten geben an, dass ihre Eventprogramme zunehmend auf ihren messbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg hin überprüft werden.

„Event-Marketer wissen sehr genau, wie wichtig Vertrauen für die Beziehung zu ihren Zielgruppen ist", sagt Markus Laibacher, Regional Sales Director, Event Solutions bei Cvent: „Viele Unternehmen in der DACH-Region haben das erkannt und investieren entsprechend in persönliche Formate. Doch wer nicht misst, wie Vertrauen entsteht und was es konkret bewirkt, kann sein Eventbudget intern nicht belegen. Vorstände werden das auf Dauer nicht akzeptieren."

Wachsendes Spannungsfeld bei KI-Einsatz

Nicht weniger als 80% der DACH-Befragten geben an, dass KI-generierte Inhalte den Vertrauensaufbau erschweren. Gleichzeitig sagen 87%, im Umgang mit KI-generierten Inhalten selbstsicherer geworden zu sein. Die Ergebnisse deuten damit auf eine wachsende Diskrepanz hin: Während Unternehmen zunehmend Erfahrungen mit KI sammeln, nehmen viele Befragte zugleich eine größere Skepsis auf Seiten ihrer Zielgruppen wahr.

Dies wirkt sich auch auf ihre Media-Strategie aus. Neun von zehn Befragten in der DACH-Region (91%) geben an, die Wahl ihrer Kanäle aufgrund der zunehmenden Verbreitung KI-generierter Inhalte anzupassen. In Deutschland liegt dieser Wert sogar bei 97%. Als größtes Risiko für das Vertrauen ihrer Zielgruppen nennen 27% den fehlenden persönlichen Austausch.

„Die zunehmende Verbreitung KI-generierter Inhalte trägt zu einer wachsenden Skepsis vieler Zielgruppen bei und verändert die Rahmenbedingungen für den Vertrauensaufbau", erklärt Felicia Asiedu, Marketing Director bei Cvent: „Weltweit betrachten 98% der Befragten ihre Präsenz- und Community-Events als wichtigen Bestandteil der Marketingstrategie. Angesichts der zunehmenden Nutzung von KI, der Gefahr von Fehlinformationen und einer immer stärker fragmentierten Medienlandschaft dürfte ihre Bedeutung weiter zunehmen." (red)





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