Steirische Gastgeber im Rampenlicht der jüngsten RTK Roadshow
Nach Tirol und Vorarlberg machte die RTK Roadshow diesmal Station in der Steiermark und setzte damit ihre bundesweite Tour als Plattform für den Austausch zwischen Eventplanern und touristischen Leistungsträgern fort. Am Thaler See Garten trafen 84 geladene Kunden auf 29 Aussteller aus ganz Österreich.




Im Mittelpunkt stand weniger das klassische Messegeschehen als vielmehr die Weiterentwicklung des Formats selbst: Die RTK Roadshow etabliert sich zunehmend als kuratierter Entscheidungsraum, in dem nicht einzelne Angebote präsentiert, sondern konkrete Eventkonzepte gemeinsam gedacht und kombiniert werden. Damit verschiebt sich der Fokus deutlich von der reinen Information hin zur Entwicklung von Erlebnisarchitekturen für zukünftige Veranstaltungen.
Die Steiermark als starke Gastgeberregion
Die Gastgeberregion Steiermark zeigte sich in einer besonderen Breite und in klar unterscheidbaren Profilen - nicht als Ansammlung einzelner Betriebe, sondern als gemeinsamer Erlebnisraum mit unterschiedlichen, aber gut kombinierbaren Angeboten. Alpine Rückzugsorte und Naturerlebnisse rund um das MONDI Resort am Grundlsee standen ebenso im Fokus wie konsequent nachhaltige Eventkonzepte im RETTER Bio-Natur-Resort und im Genusshotel Riegersburg.
Dem gegenüber präsentierten sich stark inszenierte Erlebniswelten wie Rogner Bad Blumau, die Therme Loipersdorf und der Red Bull Ring, die unterschiedliche Formen von Emotionalisierung, Marke und Inszenierung in den Dialog einbrachten. Ergänzt wurde dieses Spektrum durch das NOVAPARK Flugzeughotel Graz und das Burghotel Schlaining, die jeweils eigene Zugänge zu außergewöhnlichen Veranstaltungsformaten bieten.
Verschiebung der Entscheidungskriterien
Deutlich wurde im Rahmen der Veranstaltung, dass sich die Bewertung von Eventlocations spürbar verändert. „Klassische Kriterien wie Kapazität, Infrastruktur und Ausstattung bleiben relevant, treten jedoch zunehmend hinter die Wirkung, Emotionalität und inhaltliche Qualität eines Ortes zurück“, erklärt RTK-Geschäftsführerin Uschi Huber.
Entscheidend sei immer mehr, welche Geschichte ein Ort erzähle und welche emotionale Qualität er für ein Event schaffe, so Huber. Auch der Thaler See selbst wurde in diesem Kontext zu einem exzellenten Beispiel für diese Entwicklung: Als atmosphärischer Rahmen prägte er nicht nur die Gesprächssituation, sondern auch die Art der Ideenfindung und Entscheidungsfindung vor Ort.
Österreich als vernetzter Angebotsraum
Ergänzt wurde die steirische Präsenz durch Aussteller aus Kärnten, Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Dabei zeigte sich, dass die österreichische Eventlandschaft zunehmend als strukturiertes Gesamtsystem verstanden wird, in dem unterschiedliche Regionen spezifische Funktionen übernehmen. Städte, Thermen und von Wein und Natur geprägte Standorte werden weniger als Einzelangebote betrachtet, sondern zunehmend als kombinierbare Bausteine innerhalb überregionaler Eventkonzepte genutzt. (red)



