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Wien Tourismus begrüßt die jüngste Novelle der Bauordnung

Mit dem 1. Juli ist in Wien eine Novelle der Bauordnung in Kraft getreten, die die kurzfristige Vermietung von Wohnungen - zum Beispiel über Plattformen wie Airbnb - deutlich einschränkt. Bei Wien Tourismus spricht man von einer „neuen Ära für Stadtentwicklung und Tourismus“.

|  Foto: WienTourismus / Christian Stemper

Konkret wird die kurzfristige Vermietung von Wohnungen durch die Bauordnungsnovelle auf maximal 90 Tage pro Kalenderjahr beschränkt. Für eine Vermietung über diesen Zeitraum hinaus ist neben der Zustimmung aller Wohnungseigentümer auch eine Ausnahmebewilligung erforderlich, die nur unter bestimmten Voraussetzungen erteilt wird.

Je nachdem, ob sich die Wohnung innerhalb oder außerhalb einer Wohnzone befindet, sind unterschiedliche Kriterien zu erfüllen. Zudem wurde heuer auf EU-Ebene eine Registrierungspflicht für Gastgeber beschlossen, die in den nächsten zwei Jahren von den Mitgliedsländern umgesetzt werden muss. Damit muss künftig jedes Angebot einer Plattform zur touristischen Kurzzeitvermietung einer eindeutigen Registriernummer zuzuordnen sein.

Sicherung eines leistbaren Wohnraums in Wien

Darüber hinaus bleibt die touristische Kurzzeitvermietung im sozialen Wohnbau auch mit der neuen Bauordnungsnovelle weiterhin strikt verboten. Rund 45% des Wohnungsmarktes in Wien entfallen auf den geförderten Wohnbau - darunter 220.000 Gemeindewohnungen sowie weitere durch gemeinnützige Bauträger sanierte Wohnungen. Insgesamt leben heute sogar mehr als 60% der Wiener in geförderten Wohnungen.

In einer Presseaussendung bedankt sich Tourismusdirektor Norbert Kettner bei der Politik für die zukunftsweisenden Regelungen: „Die weitreichenden Einschränkungen für die touristische Kurzzeitvermietung von Wohnungen im gesamten Stadtgebiet führen die Plattformökonomie zurück zu ihrem Gründungsnarrativ, werden den Wiener Wohnungsmarkt entlasten und eine wesentliche Rolle für die qualitätsvolle Weiterentwicklung der Destination einnehmen.“

„Wien bleibt die lebenswerteste Stadt der Welt“

Nachhaltiges Destinationsmanagement sei eine Kernkompetenz des Wien Tourismus, so Kettner: „Wir erfüllen eine starke Vernetzungs- und Kuratoren-Rolle und wollen zusammen mit unseren Partnern in der Stadt wie international Impulse für Qualitätstourismus setzen, von dem die in Wien lebenden und arbeitenden Menschen profitieren“.

Neun von zehn befragten Wienern würden dem Tourismus positiv gegenüber stehen. Die im Oktober 2023 beschlossene und nun in Kraft getretene Bauordnungsnovelle werde nicht nur die Tourismusakzeptanz der Bevölkerung weiterhin hoch halten, sondern auch dazu beitragen, das „Wien auch in Zukunft die lebenswerteste Stadt der Welt bleibt“, ist der Tourismusdirektor überzeugt. (red) 





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