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Großbritannien verschärft erneut die Einreisebestimmungen

Die britische Regierung verschärft wegen der Omikron-Variante des Coronavirus erneut die Einreisebestimmungen: Ab sofort müssen alle Besucher schon bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen, wie das Gesundheitsministerium bekannt gab.

|  London (c) VisitBritain

Bisher mussten Einreisende zwei Tage nach ihrer Ankunft in Großbritannien einen PCR-Test absolvieren und sich bis zur Vorlage des Ergebnisses isolieren. Die neue Bestimmung betrifft Reisende ab zwölf Jahren aus allen Ländern. Sie müssen nun zusätzlich binnen 48 Stunden vor ihrer Abreise nach Großbritannien einen Schnell- oder PCR-Test machen.

„Hammerschlag" für die Branche

Bei der britischen Reisebranche stieß die erneute Verschärfung auf Kritik. Der Geschäftsreisen-Verband sprach von einem „Hammerschlag" für die Branche. Auch der Verband der Flughafenbetreiber warnte vor „verheerenden" Folgen, da die geforderten Tests vor dem Abflug „die Menschen vom Reisen abhalten".

Justizminister Dominic Raab sagte, er wisse, dass die erneute Verschärfung eine „Belastung für die Reisebranche" sei. Die Regierung müsse aber gezielte Maßnahmen ergreifen, um eine Ausbreitung der Omikron-Variante in Großbritannien und damit ein „größeres Problem" zu verhindern.

Omikron-Ausbreitung verlangsamen

Experten gehen allerdings davon aus, dass Reisebeschränkungen die Ausbreitung der Variante nicht aufhalten werden. Der Statistikprofessor David Spiegelhalter von der Universität Cambridge sagte bei Sky News, die Maßnahmen könnten die Ausbreitung von Omikron nur „ein wenig verlangsamen", die Virusvariante aber nicht auf Dauer fernhalten. (apa/red)





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