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GBTA: Geschäftsreisen werden sich bis 2024 vollständig erholen

Die Erholung der Geschäftsreisen verlief 2021 langsamer und vorsichtiger als noch vor einem Jahr erwartet. Dennoch erwartet die Global Business Travel Association (GBTA) bereits für das Jahr 2024 weltweit eine vollständige Erholung auf dem Niveau vor der Pandemie - und damit ein Jahr früher als zuvor prognostiziert.

|  Foto: shutterstock / ImageFlow

Dieser Ausblick geht aus dem neuesten Geschäftsreiseindex der GBTA – dem BTI Outlook – hervor. Die 13. Ausgabe des alljährlich erscheinenden Berichts enthält eine detaillierte Analyse der Geschäftsreisen im Jahr 2021 mit Prognosen für 2022 und darüber hinaus in 73 Ländern. Wir fassen die Prognosen und Analyse-Highlights kurz zusammen:

Die weltweiten Geschäftsreiseaktivitäten haben sich von dem durch die COVID-19-Pandemie verursachten starken Abschwung erholt. Nach einem Rückgang von 53,8% im Jahr 2020 auf 661 Milliarden US-Dollar werden die weltweiten Ausgaben im Jahr 2021 voraussichtlich um 14% auf 754 Milliarden US-Dollar steigen.

Ausgaben legen im Jahr 2022 um 38 Prozent zu

Die Erholung der Branche erwies sich damit als langsamer, als noch im letzten BTI Outlook im Februar dieses Jahres prognostiziert wurde. Trotz der Rückschläge wird 2022 aber ein Anstieg von 38% gegenüber dem Vorjahr erwartet, was vor allem an der aufgestauten Nachfrage liegt. Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen werden dann wieder auf mehr als 1.000 Milliarden US-Dollar zulegen.

Die Erholung wird sich 2023 fortsetzen, wobei die weltweiten Ausgaben im Jahresvergleich um 23% steigen. Bis 2024 wird sich der weltweite Geschäftsreiseverkehr voraussichtlich vollständig erholen und das Jahr mit Ausgaben von 1.480 Milliarden US-Dollar beenden - knapp über den 1.400 Milliarden US-Dollar vor der Pandemie im Jahr 2019.

Im Jahr 2025 wird sich das globale Wachstum der Geschäftsreisen dann voraussichtlich auf 4,3% verlangsamen – knapp unter der durchschnittlichen 10-Jahres-Wachstumsrate von 5,1% bis 2020. Die Ausgaben werden somit voraussichtlich bei 1.500 Milliarden US-Dollar liegen.

Trotz Optimismus: Viele Risiken bleiben noch

Anhaltende Bedrohungen durch COVID-19, Probleme in den Lieferketten, Arbeitskräftemangel, steigende Inflation, höhere Kosten und eine verzögerte Erholung auf den asiatischen Märkten sind jedoch nur einige der Risiken, die der BTI Outlook nennt.

Darüber hinaus müssen auch noch die potenziellen Auswirkungen neuer Faktoren bestimmt werden - wie zum Beispiel die breite Einführung von Modellen für die Fernarbeit, langfristige Kürzungen oder der komplette Wegfall von Geschäftsreisen und Reisevolumen sowie der verstärkte Fokus auf die Nachhaltigkeit.

„Die Geschäftsreisebranche ist sich bewusst, dass es Faktoren im Zusammenhang mit COVID-19 und darüber hinaus gibt, die den Weg in den kommenden Jahren beeinflussen könnten“, resümiert Suzanne Neufang, CEO der GBTA: „Insgesamt herrscht jedoch Optimismus - in der Branche, in den Unternehmen und bei den Reisenden weltweit.“ (red)





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