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Austrian Convention Bureau zeichnete wissenschaftliche Arbeiten aus

„Nach dem Kongress ist vor dem Kongress - und jeder Kongress ist anders. Das bedeutet, dass Veränderung Teil unseres Geschäftsmodelles ist“, erklärte Gerhard Stübe - Präsident des Austrian Convention Bureau (ACB) bei der Verleihung des „Best Meeting Thesis Austria Award“.

|  Nabila Ashri erhielt den „Best Meeting Thesis Austria Award“ für die beste Masterarbeit (c) Austrian Convention Bureau

|  Melanie Hutterer erhielt den „Best Meeting Thesis Austria Award“ für die beste Bachelorarbeit (c) Austrian Convention Bureau

Nicht ganz unerwartet wurden dabei zwei Arbeiten ausgezeichnet, die sich mit der Zukunft der Meetingindustrie und den Folgen von Covid-19 beschäftigen: Melanie Hutterer überzeugte mit ihrer Bachelorarbeit „Gestaltung lebendiger Präsenz-Kongresse unter Berücksichtigung von Covid-19-Rahmenbedingungen“.

Nabila Ashri erhielt die begehrte Auszeichnung mit ihrer „Die Herausforderungen der Wissensvermittlung auf einem virtuellen Kongress in der COVID-19-Pandemie. Eine Fallstudie am Beispiel des EANM’20 Virtual Congress“.

16 wissenschaftliche Arbeiten unter der Lupe

Bereits zum achten Mal kürte das ACB die Sieger des Wettbewerbs „Best Meeting Thesis Austria. 16 wissenschaftliche Arbeiten zu Themen rund um die Meetingindustrie wurden eingereicht und vom ACB auf ihre Relevanz und die Qualität der Ergebnisse geprüft.

In diesem Jahr standen wegen ihrer Praxisorientierung vor allem die Folgen und Chancen der Covid-19-Pandemie, die Auseinandersetzung mit Online-Meeting-Formaten und das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund.

Wissenschaftliche Inputs für die Branche

„Ziel dieser Veranstaltung ist es, junge Talente in unserer Branche zu fördern, auf sie aufmerksam und mit unseren Mitgliedern bekannt zu machen sowie wertvolle, wissenschaftlich betrachtete Inputs für die Branche zu generieren“, umriss ACB-Geschäftsführerin Michaela Schedlbauer-Zippusch den Praxisbezug des Awards.

ACB-Präsident Gerhard Stübe äußerte sich bei der Verleihung begeistert über die jungen Fachleute: "Es ist um die Zukunft unserer Branche sehr gut bestellt. Ich bin erfreut, dass das Engagement und Interesse besteht, die Tagungsindustrie weiterzuentwickeln“.

Elf Kandidaten schafften es ins Finale

Die wissenschaftlichen Arbeiten gingen im Sommer in einen ersten Reviewingprozess an Branchenexperten, die mittels Punktesystem die besten sieben Masterarbeiten sowie die besten vier Bachelorarbeiten ermittelten und für die Präsentation vor Branchenexperten nominierten.

In der online abgehaltenen Veranstaltung präsentierten die Young Professionals die Inhalte und Ergebnisse ihrer Arbeiten, die anschließend von der Branchenjury bewertet wurden. Die Ermittlung der Sieger erfolgte durch die Punktevergabe bei der Veranstaltung sowie die bereits erreichten Punkte im Reviewing.

Award für zwei Absolventinnen der FH Wien

Die Gewinnerinnen Melanie Hutterer und Nabila Ashri sind beide Absolventinnen der FH Wien der WKW (University of Applied Sciences for Management & Communication). Neben der Auszeichnung gewannen sie auch ein Europa-Ticket von Austrian Airlines, freien Zutritt zur Convention4u 2022 sowie die Vorstellung ihrer Arbeiten im „Austrian Convention Business Magazin“.

"Animiert eure Kollegen, in den kommenden Jahren Arbeiten einzureichen, und helft uns bei der Weiterentwicklung der österreichischen Tagungsindustrie," lautete der abschließende Aufruf von Gerhard Stübe an das Publikum. Bis 15. Juli 2022 können branchenrelevante Arbeiten beim ACB für die "Best Meeting Thesis Austria 2022" eingereicht werden. (red)





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