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Österreich Werbung begrüßt Budgeterhöhung durch den Bund

Die Bundesregierung erhöht ihren jährlichen Beitrag zum Budget der Österreich Werbung auf 28 Millionen Euro im Jahr 2022 und 30 Millionen Euro ab 2023. Die Österreich Werbung begrüßt diesen Schritt ebenso wie die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV).

|  Lisa Weddig ist neue Geschäftsführerin der Österreich Werbung (c) BMLRT / Michael Gruber

Die letzte Budgeterhöhung für die Österreich Werbung gab es im Jahr 2002. Seither beträgt das Budget alljährlich 32 Millionen Euro. Dabei kommen 32 Millionen Euro vom Bund und 8 Millionen Euro von der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Die Budgeterhöhung bedeutet daher vier Millionen Euro mehr im Jahr 2020 und sechs Millionen Euro mehr pro Jahr ab 2023.

„Wir sind sehr glücklich über diesen Schritt seitens des Bundes. Er leistet einen wesentlichen Beitrag, um die Rolle der Österreich Werbung als starke, zukunftsfähige Organisation voranzutreiben“, erklärt ÖW-Geschäftsführerin Lisa Weddig in einer Presseaussendung.

Pandemie zeigte die Bedeutung der ÖW

Gerade in der Pandemie habe sich gezeigt, wie wichtig eine starke nationale Tourismusorganisation sei, so Weddig. Neben der Unterstützung des Restarts mit Kampagnen auf den wichtigsten Herkunftsmärkten war und ist die Österreich Werbung die erste Anlaufstelle für die Gäste, wenn es um Fragen zu den Corona-Maßnahmen oder Einreiseregeln geht.

Darüber informiert die Österreich Werbung die Gäste online und über Social Media in 20 Sprachen. „Ich danke allen, die sich für diese Erhöhung maßgeblich eingesetzt haben - insbesondere Tourismusministerin Elisabeth Köstinger“, betont Weddig, die nun bis 2025 über zusätzliche 22 Millionen Euro verfügen kann.

ÖHV fordert laufende Inflationsanpassung

Auch ÖHV-Generalsekretär Dr. Marus Gratzer begrüßt die Budgeterhöhung, die von der Hoteliervereinigung immer wieder gefordert worden war: „Alles, was der Branche hilft, ist gut. Es war noch nie so wichtig wie jetzt, die Fehler der Vergangenheit zumindest teilweise wieder gutzumachen“.

Gleichzeitig weist er aber darauf hin, dass der Kaufkraftverlust seit der letzten Erhöhung im Jahr 2020 damit nur zu einem Teil ausgeglichen wird: „Wäre der Bundesanteil am ÖW-Budget laufend an die Inflation angepasst worden, läge er heuer bei 35 Millionen Euro. Die laufende Inflationsanpassung muss daher das Ziel sein“, so Gratzer. (red)





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