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Weltweite Luftfahrt erlebte 2020 den größten Einbruch aller Zeiten

Der Weltverband der Fluggesellschaften (IATA) hat die verheerenden Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Luftfahrt dokumentiert: 2020 brachte den größten Einbruch seit Beginn der systematischen Zählung der Passagierkilometer im Jahr 1950.

|  Boeing 777 von United Airlines (c) Fraport AG / Andreas Meinhardt

Wie aus dem statistischen Jahrbuch 2020 hervorgeht, das die IATA soeben veröffentlicht hat, waren im vergangenen Jahr insgesamt 1,8 Milliarden Passagiere im weltweiten Linienflugverkehr unterwegs - um 60,2% weniger als im Jahr davor.

Die Umsätze im Passagiergeschäft gingen um 69% auf 189 Milliarden US-Dollar zurück. Die Nettoverluste betrugen 126,4 Milliarden US-Dollar. Eine Million Arbeitsplätze ging dadurch in der Industrie verloren. Im April 2020 waren wegen der Schließung zahlreicher Grenzen 66% der kommerziellen Flugzeuge nicht im Betrieb.

In Europa flogen im vergangenen Jahr 389,9 Millionen Menschen - um 67,4% weniger als im Jahr davor. Auf internationalen Strecken bildeten die Deutschen unter allen Passagieren die drittgrößte Gruppe (30,8 Millionen) - nach 45,7 Millionen US-Bürgern und 40,8 Millionen Briten. (apa/dpa/red) 





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