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International SOS: Darauf sollten Reisende im Mai 2021 achten

tma-online bietet einen besonderen Service für Geschäftsreisende: Einmal pro Monat veröffentlichen wir den aktuellen Weltkalender von International SOS. Diesmal erfahren Sie, worauf Sie als Reisender im Mai 2021 achten sollten.

|  Foto: shutterstock / Peshkova

Wahlen und Abstimmungen

Vietnam: Das Land wählt am 23. Mai 2021 eine neue Nationalversammlung. Verkehrsstörungen und erhöhte Sicherheitsmaßnahmen rund um die Regierungsgebäude in der Hauptstadt Hanoi sowie in anderen städtischen Zentren sind wahrscheinlich. Reisende sollten das bei ihrer Reiseplanung berücksichtigen.

Jahrestage und Feiertage mit Potenzial für Störungen

Bis 12. Mai 2021 / Islamische Welt: Ramadan. Während des islamischen Fastenmonats werden die Arbeitszeiten verkürzt, einige Unternehmen schließen tagsüber. Die genauen Daten können je nach Land unterschiedlich sein.

9. Mai 2021 / Russland: Siegestag. Am Tag des Sieges der Roten Armee über das Deutsche Reich sind in Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan und der Ukraine überall Feiern und Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden.

9. Mai 2021 / Usbekistan: Tag der Erinnerung. Der Tag des Sieges der Roten Armee über das Deutsche Reich wird in Usbekistan eher als Gedenktag und weniger als Siegestag begangen. Auch hier sind Feiern und Verkehrsbehinderungen zu erwarten. Reisende sollten Menschenansammlungen meiden.

10. Mai 2021 / Tuvalu: Te Aso o te Tala Lei (Gospel Day). Der Tag ist ein gesetzlicher Feiertag in dem pazifischen Inselstaat. Reisende sollten mit feiertagsüblichen Einschränkungen rechnen - zum Beispiel geschlossenen Geschäften und Behörden.

15. Mai 2021 / Paraguay: Unabhängigkeitstag. Der Tag ist ein gesetzlicher Feiertag. Reisende sollten mit feiertagsüblichen Einschränkungen rechnen - zum Beispiel geschlossenen Geschäften und Behörden.

15. Mai 2021 / Israel & Palästinensergebiete: Nakba (Tag der Katastrophe). Dieser Tag wird von den Palästinensern und arabischen Israelis begangen und erinnert an die Flucht und Vertreibung von etwa 700.000 Palästinensern aus dem früheren östlichen Mandatsgebiet Palästina im Umfeld der israelischen Unabhängigkeitserklärung im Jahr 1948. Proteste sind möglich. Reisende sollten daher Menschenansammlungen meiden.

18. Mai 2021 / Sri Lanka: Mullivaikkal-Tag. Der Mullivaikkal-Tag erinnert an die Toten des Bürgerkriegs von 1983 bis 2009 - darunter auch ehemalige Kämpfer der Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE). Die Regierung feiert den "Tag des Sieges" und veranstaltet normalerweise Militärparaden. Um dieses Datum herum besteht die Gefahr von Protesten und militanten Angriffen - insbesondere in Zeiten erhöhter kommunaler Spannungen. Reisende sollten daher Menschenansammlungen meiden.

19. Mai 2021 / Bangkok: Jahrestag der „Red-Shirts“-Niederschlagung. An der Kreuzung Ratchaprasong in Bangkok, wo im Jahr 2010 Sicherheitskräfte gewaltsam gegen Proteste der United Front for Democracy against Dictatorship („Red Shirts“) vorgingen, muss mit Demonstrationen gerechnet werden. Reisende sollten an diesem Tag den Bereich der Kreuzung meiden.

20. Mai 2021 / Kamerun: Tag der nationalen Einheit. In der Hauptstadt Yaounde und anderen städtischen Zentren ist während der Feierlichkeiten mit erhöhten Sicherheitsmaßnahmen und lokalen Verkehrsstörungen zu rechnen.

26. Mai 2021 / Buddhistische Welt: Vesakh. Der höchste buddhistische Feiertag wird in Form einer Andacht, aber auch mit Prozessionen gefeiert. Reisende sollten daher mit feiertagsüblichen Einschränkungen und Verkehrsbehinderungen rechnen. In einigen Regionen Ost-Asiens feiern Buddhisten am selben Tag Buddhas Geburtstag.

31. Mai 2021 / USA: Memorial Day. Bundesweiter gesetzlicher Feiertag mit feiertagsüblichen Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Im US-Außengebiet Guam im pazifischen Ozean wird der Tag bereits am 24. Mai begangen.

Änderungen der International SOS Risk Map im April

Mosambik (19. April 2021): Die Sicherheitsexperten von International SOS heben aufgrund des gestiegenen Risikos militanter Attacken die Bewertung des Reisesicherheitsrisikos von HOCH auf EXTREM. Das gilt für die Distrikte Macomia, Meluco, Mocimboa da Praia, Muidumbe, Nangade, Palma und Quissanga (alle in der Provinz Pro Cabo Delgado).

Die militante islamistische Gruppe al-Sunnah hat im vergangenen Jahr zunehmend komplexere Angriffe auf Dörfer und Städte geführt und die Kontrolle über Territorien übernommen. Dazu kommen Informationsbeschränkungen und begrenzte Möglichkeiten zur Evakuierung aus angegriffenen Orten. Für die Aufrechterhaltung des Betriebs nicht unbedingt erforderliche Arbeitskräfte sollten aus diesen Distrikten abgezogen, alle anstehenden Reisen sollten zurückgestellt werden.

Stand: 26.04.2021. Alle Informationen zur aktuellen COVID-19-Pandemie erhalten Sie auf den Pandemie-Seiten von International SOS. Die Pandemie-Situation ist hier und hier übersichtlich auf zwei Weltkarten zusammengefasst. Weitere Informationen in deutscher Sprache finden Sie auf www.internationalsos.de. (red)





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