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Austrian Airlines fordert Corona-Tests statt Einreiseverbote

Um die Reisefreiheit zurückzubringen und die Fluglinien bei ihrer Planung zu unterstützen setzt, sich Austrian Airlines für umfassende Corona-Tests für Reisende aus Risikoländern statt pauschaler Lande- und Einreiseverbote ein.

|  Alexis von Hoensbroech (c) Austrian Airlines / Michèle Pauty

Erst vergangenen Freitag hatte die österreichische Bundesregierung die Landeverbote für 18 Länder auslaufen lassen – Landeverbote, die es in anderen EU-Staaten nicht gab. Dennoch erschweren die vielen unterschiedlichen Reisebestimmungen in der Europäischen Union den Menschen das freie Reisen und den Fluglinien eine verlässliche Flugplanung.

Um diese Situation zu erleichtern, setzte sich Alexis von Hoensbroech, CEO von Austrian Airlines, im Rahmen einer Pressekonferenz heute für flächendeckende Corona-Tests für alle Fluggäste aus Risikoländern ein.

„Reisefreiheit ist eine wichtige Säule unserer modernen Gesellschaft, die nicht dauerhaft beschnitten werden darf. Wer gesund ist und nicht ansteckend, der soll auch reisen dürfen“, so der Austrian-Chef. Er sieht jetzt Behörden und Regierungen am Zug, um gemeinsam mit den Luftverkehrsunternehmen sichere, praktikable und kostengünstige Testverfahren einzuführen und international abzustimmen.

USA-EU: Testprogramm soll Einreiseverbot ersetzen

Zuletzt hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr gemeinsam mit anderen Airline-Chefs aus Europa und den USA in einem Brief an US-Vizepräsident Mike Pence und Ylva Johansson, EU-Kommissarin für Inneres, ein gemeinsames Corona-Testprogramm von EU und den USA gefordert, um wieder Transatlantikreisen zu ermöglichen. Das Testprogramm soll Einreiseverbote und Quarantäneregelungen ersetzen.

Auch Alexis von Hoensbroech unterstützt eine solche Lösung: „Eine gute Verbindung zwischen den USA und Europa ist unabdingbar für die starke ethnische und ökonomische Verflechtung unserer Kontinente. Dafür müssen die Flugverbindungen schnellstmöglich wiederaufgebaut werden – selbstverständlich unter der bestmöglichen Vereinbarung von Reisefreiheit- und Gesundheitsschutz“. (red)





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