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Austrian Airlines: Einigung auf Krisenbeitrag des Personals

Nachdem sich Austrian Airlines bereits mit den Vertretern des „fliegenden Personals“ einigen konnte, folgte nun auch eine Einigung mit dem kaufmännisch-technischen Personal am Boden, das knapp 3.000 der insgesamt 7.000 Mitarbeiter stellt.

Foto: Austrian Airlines / Daniel Hinterramskogler
Foto: Austrian Airlines / Daniel Hinterramskogler Neue Priority Zone im Terminal 3 am Flughafen Wien

|  Foto: Austrian Airlines / Michele Pauty

Austrian Airlines rechnet mit einer sehr langsamen Erholung nach der Krise. Um möglichst viele Mitarbeiter in der nachfragearmen Zeit an Bord halten zu können, wurde mit den Betriebsräten ein längerfristiger Einsatz von Kurzarbeit bis 2022 vereinbart. Während dieser Zeit wird es keine Gehaltsvorrückungen oder Inflationsanpassungen geben.

Nach der Kurzarbeit soll es einen Gehaltsverzicht bei allen Mitarbeitern geben. Für das Bodenpersonal hat sich das Unternehmen auf eine temporäre Absenkung der IST-Gehälter im Zeitraum von 20. März 2022 bis 31. Dezember 2023 verständigt. Die Gehaltsreduktion ist zwischen 2% und 15% sozial gestaffelt. Außerdem soll der seit vielen Jahren bestehende Sozialplan bis 31. Dezember 2025 verlängert werden.

Einsparungen von rund 300 Millionen Euro

Das Bordpersonal verzichtet in den Jahren 2022 bis 2024 auf Einkommen in der Höhe von 5,9% bis 12,7% sowie auf Pensionskassenbeiträge. Dazu kommen diverse Einsparungen und Flexibilisierungsmaßnahmen in der Ramp-Up Phase. Insgesamt schultern die 7.000 Mitarbeiter damit rund 80 Millionen Euro pro Jahr an Einsparungen, womit die Personalkosten um 20% reduziert werden können. Kumuliert bis 2024 sind das 300 Millionen Euro.

„Das Personalpaket erlaubt uns in der Krise möglichst viele Mitarbeiter an Bord behalten zu können“, freut sich COO Jens Ritter: „Außerdem sind wir einem Neustart ein wichtiges Stück nähergekommen. Die Mitarbeiter schultern damit einen riesen Beitrag zur Krisenbewältigung unserer Austrian Airlines.“ (red)





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