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Air Berlin: Insolvenz ist momentan „kein Thema“

Laut Air Berlin ist die Weiterführung ihres Flugbetriebes gesichert. Eine Insolvenz sei „kein Thema“, auch die Flüge sind dem Unternehmen zufolge sicher. Das erklärte Air-Berlin-Sprecherin Theresa Krohn gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

Reisende können laut Krohn beruhigt buchen. Air Berlin fliege wieder verlässlich und habe die „operativen Probleme in den Griff bekommen". Mit der arabischen Airline Etihad habe die Fluggesellschaft außerdem einen „verlässlichen Partner, der uns bis Oktober 2018 seine Unterstützung zugesagt hat", so die Sprecherin. Medienberichten zufolge will die Großaktionärin ihren Anteil von 29,2% aber loswerden. Als möglicher Interessent gilt die Lufthansa.

Die Fluggesellschaft bestätigte der Nachrichtenagentur AFP, dass es in den vergangenen Monaten ein erhöhtes Beschwerdeaufkommen gegeben habe. Daher wird den Kunden geraten, sich bei Entschädigungsansprüchen über ein entsprechendes Online-Formular auf der Website des Unternehmens zu melden.

Neben den in der EU-Fluggastrechteverordnung festgelegten Ausgleichszahlungen gewährt Air Berlin seinen Kunden demnach auch höhere Entschädigungen in Form von Fluggutscheinen – „bei einer Kompensation von 250 EUR etwa einen Gutschein in Höhe von 350 EUR", erklärte Air-Berlin-Sprecherin Krohn. Sie riet Reisenden gleichzeitig davon ab, Klageportale mit der Abwicklung von Ausgleichszahlungen zu beauftragen, da diese bis zu 30% der Kompensation selbst einstecken würden. Experten rechnen damit, dass sich Air Berlin auf Entschädigungszahlungen in Millionenhöhe einstellen muss. (apa/red) 





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