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Air Berlin sieht Lufthansa als einen möglichen Partner

Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann fasst für die Rettung seiner hoch verschuldeten Airline eine erweiterte Partnerschaft mit der Lufthansa ins Auge. Das berichtet die Wochenzeitung „Die Zeit“ in ihrer jüngsten Ausgabe.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte bereits offen Interesse an einer Übernahme von Air Berlin bekundet. Allerdings müssten dazu die Betriebskosten der Airline sinken, die Großaktionärin Etihad müsse die Schulden übernehmen und die Aufsichtsbehörden zustimmen. Ein Teil von Air Berlin ist seit Februar auch schon für die Lufthansa unterwegs: Der Konzern hat 38 Flugzeuge samt Personal für seine Töchter Eurowings und Austrian Airlines gemietet.

Winkelmann - früherer Chef der Lufthansa-Tochter Germanwings - war im Februar auf den Chefsessel von Air Berlin gewechselt. Vorwürfe, er solle die Fluglinie herunterwirtschaften, damit die Lufthansa die kleinere Rivalin schlucken kann, wies er zurück: „Das ist blanker Hohn. Ich habe einen Vertrag unterschrieben, und den will ich mindestens erfüllen."

Für Winkelmann geht es angesichts der tiefroten Zahlen inzwischen auch um die Frage, "ob man in Deutschland noch Kurzstreckenflüge betreiben kann mit Mitarbeitern, die in Deutschland auch angestellt sind - oder ob wir gezwungen sind, zum Beispiel nach Irland auszulagern". Sein Ziel sei, solche Auslagerungen ins Ausland zu verhindern. (apa/red) 





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