27 Februar 2017, 16:27   
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Ryanair will Reiseportale wie Airbnb und Booking.com ausbooten

Ryanair-Chef Michael O’Leary will künftig Konkurrenten wie Tripadvisor, Airbnb oder Booking.com aus dem Markt drängen, indem er auf der Ryanair-Website auch Zimmer, Hotels und Ferienwohnungen anbietet – allerdings mit niedrigeren Kommissionen.
Foto: Ryanair

„Das Airbnb-Modell ist außerordentlich. Wir sind aber der Meinung, dass wir mit einer Kommission von 5% unsere Passagiere überzeugen können, auf unserer Website zu bleiben, um dort eine Übernachtungsmöglichkeit zu suchen", erklärt O'Leary im Interview mit der Mailänder Tageszeitung "Corriere della Sera".

Eine ähnliche Strategie will der Ryanair-Chef bei Hotelzimmern verfolgen: „Booking.com verlangt von den Hotelbesitzern 15% bis 20% des Gesamtwertes der Buchung. Wir wollen diese Kommission auf 5% drücken. Das ist zwar niedrig, wir könnten jedoch trotzdem Gewinne machen", so O'Leary. Auf manchen Kurzstrecken schließt der Airline-Chef außerdem eine Zusammenarbeit mit Konkurrenten nicht aus. Derzeit laufen Gespräche mit Air Lingus und Norwegian. (apa/red) 


tagsryanair, reiseportal, airbnb, tripadvisor, booking.com, zimmer, hotels, ferienwohnungen, konkurrenz, strategie


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Michaela Trpin
Autor:


Redakteurin / Senior Editor

Michaela Trpin hat Publizistik- und Kommunikationswissenschaft studiert und ihre Leidenschaft fürs Schreiben und Reisen, als Teil der Redaktion, zum Beruf gemacht.




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