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Wien Tourismus: Mehr Wachstum am Flughafen Wien

Wiens Erfolg als Wirtschaftsstandort, Tourismus- und Tagungsdestination hängt auch von seiner Erreichbarkeit per Flugzeug ab. Wien Tourismus und der Flughafen Wien haben deshalb ein Wachstumsabkommen unterzeichnet.

Damit sollen die globalen Tourismusmärkte und potenzielle Kunden unter den Airlines noch umfassender adressiert und durch eine gemeinsame Marktbearbeitung ein nachhaltiges Wachstum für den Flughafen und den Tourismusstandort Wien sichergestellt werden. Immerhin kommen 42% aller Gäste mit dem Flugzeug nach Wien. Im Tagungssegment sind es sogar 76%.

Das konkrete Ziel der Kooperation unter dem Titel „Airservice Development Wien“ ist, weitere Airlines für Wien zu gewinnen, Direktflüge zu forcieren und Entscheidungsträger von den Vorteilen Wiens als zentraleuropäischer Verkehrshub zu überzeugen. Im Jahr 2016 stehen 37 Aktionen für 15 Märkte auf dem Plan.

20 zusätzliche Direktflüge aus Metropolen bis 2020

 

In Wiens Tourismusstrategie 2020 ist die Forcierung der Direktflug-Anbindungen nach Wien als konkretes Ziel formuliert: Bis dahin soll die Stadt aus 20 zusätzlichen Metropolen per Direktflug erreichbar sein. 2015 verzeichnete Wien dabei die Aufnahme von fünf neuen Direktverbindungen, die für seine Wachstumsstrategie relevant sind: Miami (Austrian), Bristol (easyJet), Bordeaux (ASL), Toulouse (ASL) und Kuwait (Kuwait Airways).

Für 2016 sind bis jetzt Edinburgh (easyJet, Jet2.com), Neapel (easyJet), Hongkong (Austrian) und Shanghai (Austrian) als Neuzugänge fixiert. Um weitere Flüge bzw. Airlines für Wien zu gewinnen, identifizieren der Flughafen Wien und Wien Tourismus ab heuer in einem jährlichen Aktionsplan Routen mit Ausbaupotenzial – also Strecken, deren zu erwartendes Passagieraufkommen größer ist als die derzeit angebotenen Kapazitäten bzw. auf denen es trotz Nachfrage noch gar keine Direktflüge gibt. 

Außerdem sollen neue Flugverbindungen in der Startphase mit gezielten Marketing-Maßnahmen gestärkt werden. Im heurigen Jahr sind bislang 37 derartige Aktionen für insgesamt 15 Märkte geplant – teilweise in direkter Kooperation mit Airlines.

Erste „Airline Night“ mit 100 Gästen in São Paulo 

So stimmten beide Partner erst im März in São Paulo rund 100 Vertreter der Luftfahrtindustrie, Medien und Reiseunternehmen im Rahmen einer „Vienna Now or Never Airline Night“ auf Wien ein. Ähnliche Maßnahmen standen bzw. stehen heuer noch in Großbritannien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Rumänien und außerhalb Europas in Kanada, Indien, Kuwait, Japan, Südkorea und Australien auf dem Programm. 

Ein intensiver und regelmäßiger Austausch und die Bündelung von Marketing-Aktivitäten wurden im Rahmen der Vereinbarung ebenso festgelegt wie das Ziel, über Lobbying bei Politik, Stakeholdern und lokalen Wirtschaftspartnern verbesserte Rahmenbedingungen für Österreichs Luftfahrt zu erreichen – beispielsweise um die Abschaffung der wettbewerbsverzerrenden Flugabgabe voranzutreiben. (red)





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