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Flughafen Wien: Großer Terminal-Umbau beginnt 2018

Der Flughafen Wien hat das Konzept für die künftige Terminalentwicklung vorgestellt: Die alten Gebäudeteile – der Pier Ost und der Terminal 2 – werden modernisiert und um eine zentrale Sicherheitskontrolle sowie zusätzliche Shopping- und Gastronomieflächen erweitert.

Zudem wird ein Gebäude an der Südseite des Terminal 3 errichtet, das eine bessere Verbindung zwischen den Terminals 2 und 3 sowie zusätzliche Shopping-, Gastronomie- und Warteflächen schaffen soll. Realisiert werden die Projekte schrittweise bis zum Jahr 2023. Als Kostenobergrenze sind 500 Millionen Euro festgelegt. Nach der fast zweijährigen Entwicklungsphase startet nun der Planungsprozess.

„Durch die konsequente Umsetzung unserer Qualitätsstrategie steht der Flughafen Wien heute auf einem international anerkannten Vier-Sterne-Niveau. So wurde in den letzten Jahren der Terminal 1 komplett modernisiert, der Pier West völlig neu gestaltet und die Shopping-Plaza neu strukturiert. Es ist unser klares Ziel, mit den nun geplanten Verbesserungen ein Fünf-Sterne-Airport zu werden“, erläutert Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Pier Ost: Zweistöckige Abfertigung für den A380

Wie der Pier West mit den C-Gates im Jahr 2014 wird auch der Pier Ost mit den D-Gates umfassend modernisiert und neu gestaltet. Die Trennwände an den alten D-Gates werden abgebaut und helle, großflächige Gate-Bereiche geschaffen. Nach dem erfolgreichen Konzept im Pier West wird auch eine völlig neue Shopping- und Gastronomieumgebung eingerichtet.

Außerdem wird eine Andockmöglichkeit für eine zweistöckige Abfertigung von Großraumflugzeugen, wie dem Airbus A380, geschaffen. Für den A380 von Emirates, der ja bereits ab Sommer 2016 täglich nach Wien kommt, sind die Adaptierungsarbeiten für die Passagierabfertigung auf einer Ebene bereits im Gange. Sie werden bis Ende Juni 2016 abgeschlossen sein

Terminal 2: Zentrale Sicherheitskontrolle für alle Gates

Der zwischen den Terminals 1 und 3 liegende Terminal 2 wurde in den 1960er-Jahren errichtet und zählt damit zu den ältesten Gebäudeteilen am Flughafen Wien. Mit der geplanten Modernisierung wird er eine wichtige Rolle in der künftigen Infrastruktur einnehmen.

So werden die bisherigen Sicherheitskontrollen an den B-, C- und D-Gates in eine zentrale Sicherheitskontrolle verlegt, die im Terminal 2 neu geschaffen wird. Dadurch soll es Passagieren künftig möglich sein, sich nach der Sicherheitskontrolle zwischen den Terminalbereichen 1, 2 und 3 frei zu bewegen und alle Shopping- und Gastronomieangebote, Lounge-Einrichtungen und andere Services bequem zu nutzen.

Außerdem wird die gesamte Gebäudeinfrastruktur des Terminal 2 vollständig modernisiert: Wände, Fußböden und Beleuchtung werden erneuert und die Dachkonstruktion saniert. Eine Erweiterung der Gepäcksausgabe um drei Ausgabebänder wird weitere Vorteile für Passagiere bringen, die über die C- oder D-Gates ankommen.

Terminal 3: Mehr Shopping- und Gastronomieflächen

Ein neues Element am Flughafen Wien wird eine Erweiterung am Terminal 3 bilden. Dazu wird ein neues Gebäude an der Südseite des Terminals – angrenzend an den Check-in-Bereich – errichtet, mit dem eine komfortable Verbindung in den Pier Ost und die weiteren Terminalbereiche geschaffen werden. Die Passagiere werden hier zahlreiche neue Einkaufs- und Gastronomieangebote mit spektakulärem Vorfeld-Ausblick sowie neue exklusive Lounge-Bereiche erleben.

Mit der geplanten Verlegung der bisherigen zentralen Sicherheitskontrolle im Terminal 3 in das neue Bauwerk wird die dadurch freiwerdende Fläche ebenfalls für neue Shopping- und Gastronomieeinrichtungen genutzt. Insgesamt sollen durch die Um- und Neubauten zusätzlich bis zu 10.000 Quadratmeter neue Shopping- und Gastronomiefläche geschaffen werden. Außerdem können die Passagiere künftig durch die neue Süderweiterung bequem zwischen allen Gate-Bereichen und Terminals wechseln.

Die Abwicklung der Bauprojekte erfolgt in vier Phasen: Nach einer zweijährigen Entwicklungsphase beginnt nun die konkrete Projektplanung über einen Zeitraum von 18 bis 24 Monaten. Dafür hat der Aufsichtsrat ein Planungsbudget von maximal 39 Millionen Euro genehmigt. Ab dem Jahr 2018 soll dann die Umsetzung in Teilprojekten starten. Das gesamte Projekt läuft von 2016 bis 2023, wobei einzelne Teilprojekte schon früher in Betrieb genommen werden. (red)





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