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Hotelpreise 2015: Kaum Veränderung in Österreich

Die Hotelpreise in Österreich haben sich 2015 im Vergleich zu 2014 kaum verändert: Die Übernachtung in einem österreichischen Hotel kostete im Schnitt 90 Euro pro Zimmer. Im Vorjahr lag der Wert bei 89 Euro. Dies ergab die jährliche Auswertung des Hotelportals HRS.

Dornbirn führt die Liste der untersuchten Destinationen mit 103 Euro an (+5,1%). Den größten Preisanstieg verzeichnete aber St. Pölten mit 11,4 Prozent auf 98 Euro. Wien legte um 2,2 Prozent auf 93 Euro zu. Einen leichten Rückgang gab es in Klagenfurt (-2,3% auf 86 Euro). Am günstigsten lässt es sich in Graz (83 Euro) und Wels (84 Euro) übernachten.

In Deutschland ist München weiterhin die teuerste Großstadt mit durchschnittlich 111 Euro pro Nacht. Mit Blick auf Europa bleibt London mit durchschnittlich 189 Euro an der Spitze und hat im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 14,6 Prozent zugelegt. Ebenfalls hochpreisig ist Zürich (170 Euro) – zugleich die Stadt mit dem stärksten Preisanstieg in Europa (18,1%). Auch Kopenhagen (144 Euro), Paris (138 Euro) und Stockholm (134 Euro) liegen im Spitzenfeld.

Deutlicher Preisverfall in Moskau 

Einen Preisverfall von minus 25,6 Prozent verzeichnete Moskau, wo die durchschnittlichen Hotelpreise inzwischen nur noch bei 93 Euro liegen. Auch Athen fällt mit einem Minus von 8,5 Prozent wieder unter die 100-Euro-Marke (97 Euro). Am günstigsten übernachteten Städtereisende im vergangenen Jahr in Prag (71 Euro), Warschau (77 Euro) und Budapest (78 Euro).

Internationale Metropolen boomen und entsprechend ziehen die Hotelpreise an. In neun von 18 betrachteten Städten stiegen die Preise um mehr als 20 Prozent – allen voran in Mexiko City, wo die durchschnittlichen Hotelpreise um 57,7 Prozent auf 123 Euro zulegten.

Starke Anstiege gab es auch in Mumbai (+32,9% auf 109 Euro) und Tokio (+30,3% auf 172 Euro). Einzig in Rio de Janeiro gaben die Preise um 10,1 Prozent auf 151 Euro und in Kuala Lumpur um 5,6 Prozent auf 67 Euro nach. Die teuerste Stadt bleibt New York mit 264 Euro, gefolgt von Washington (206 Euro) und London (189 Euro). (red)





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