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AUA: „Mehr Wettbewerb zwischen Distributionstechnologien“

Auf einem neuen Portal führen AUA bzw. die gesamte Lufthansa-Gruppe erstmals Technologie-Partner an, die Lösungen für die Einbindung in Mid- und Backoffice-Systeme in Kombination mit Direct Connect anbieten.

Das erklärte Ziel der Lufthansa-Gruppe ist, ein breit differenziertes Angebot möglichst individuell ausgelegt an den Kunden zu bringen. Da das mit der kryptischen Darstellung in den GDS nicht umfassend möglich ist, setzt der Konzern unter auf Direct Connect und XML.

Für den Vertrieb ergeben sich daraus unterschiedliche Integrationsversionen: Auf agentmanager.at und lhgroup-agent.com wird Suchen, Buchen und Servicieren als reine Stand alone-Lösung angeboten. Der Vorteil dabei: Die 16 EUR DCC fallen nicht an. Der Nachteil: Fehlende Vergleichbarkeit und keine Anbindung an Mid- und Backoffice-Systeme. Eine Anbindung an BSP ist nicht vorgesehen. Entscheidet sich ein Vertriebspartner für die SPKR-Maske von farelogix, ist die Einbindung in BSP möglich, ebenso wie Stornos und Umbuchungen.

Die Basisversion von Sparks (SPKR) ist für die Vertriebspartner mit keinen Kosten verbunden. Ist mehr Komplexität gewünscht, muss der Vertrieb die zusätzlichen Kosten schultern. „Bei Direct Connect fallen die 16 EUR DCC weg, dafür gibt es Investitionskosten in die Technologie. Das kann sich für ein TMC durchaus rechnen, wenn es günstiger anbietet und einen Wettbewerbsvorteil hat“, rechnet Johannes Walter, Director Sales, im Gespräch mit tma-online überschlagsweise vor.

Raum für Neues

Durch Aggregatoren wie Interes oder Travelfusion entstehen Multichannel-Plattformen, ähnlich wie Metasearcher. Aus Sicht der AUA ist die Differenzierung der Vertriebswege wichtig. „Als Basis für die Zukunft braucht es mehr Wettbewerb zwischen den Distributionstechnologien“, erklärt Walter, und weiter: „Der wichtigste Punkt ist, die Inhalte zu differenzieren. Nur so kann das individualisierte Angebot an den Kunden gebracht werden.“

„Wir kommunizieren jetzt erstmals bestimmte Technologie-Anbieter für die Einbindung in die kompletten Buchungsabläufe. Das ist ein laufender Prozess, keine „Plug & Play“-Lösung. Aber es ist auch eine Chance, die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Es muss auch Raum für Neues geben, aber eben mit mehr Vielfalt“, fasst Walter zusammen. (red.)





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